Der Name der Leute (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Leclerc |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (343 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bahia trägt ihren ungewöhnlichen Namen mit Stolz. Die junge, attraktive Frau setzt sich mit aufbrausender Leidenschaft für jede Randgruppe ein, die ihr gerade begegnet, und findet, dass sie ruhig etwas weniger französisch aussehen dürfte. Als politische Aktivistin hat sie zudem eine ganz eigene Methode entwickelt, die Welt zu verbessern: Getreu dem Motto ihrer von der Hippiebewegung geprägten Eltern, „Make love, not war“, schläft sie mit Männern aus dem rechten Lager, um sie politisch umzustimmen.
Eine Ausnahme macht sie für Arthur. Er wählt bekennend links und fühlt sich mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse eigentlich ganz wohl. Bahia wirbelt sein bis dahin geordnetes, zurückgezogenes Leben gründlich durcheinander. Arthur muss sich nun nicht nur mit ihrem mitreißenden Idealismus auseinandersetzen, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner eigenen Familie.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2010, Regie führte Michel Leclerc. Der englische Titel lautet „The Names of Love“. Jacques Gamblin, Sara Forestier, Zinedine Soualem und Jacques Boudet gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, für einen Stoff, der Liebe und Politik mit komödiantischem Zugriff zusammenführt.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Liebesfilm verbinden sich zu einer Geschichte, die ernste Fragen mit Witz verhandelt. Schon der Titel verweist auf das zentrale Motiv: Namen als Träger von Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstbild. Bahia trägt ihren Namen offensiv nach außen, Arthur versteckt sich hinter seinem.
Aus diesem Gegensatz bezieht die Erzählung ihre Energie. Zwei Menschen mit ähnlichen politischen Überzeugungen gehen völlig unterschiedlich mit ihrer Identität um. Die Liebesgeschichte wird so zum Anlass, über Familie und verdrängte Vergangenheit zu sprechen, ohne den komödiantischen Ton aufzugeben.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 Punkten spricht für eine gute Aufnahme beim Publikum. Die Stimmenzahl bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, eine überschaubare, aber aussagekräftige Grundlage.
Sechzehn Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film als Beispiel einer Liebeskomödie, die politische und gesellschaftliche Themen nicht bloß streift, sondern zum Kern ihrer Handlung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jacques Gamblin als Arthur Martin
- Sara Forestier als Bahia Benmahmoud
- Zinedine Soualem als Mohamed Benmahmoud, le père de Bahia
- Jacques Boudet als Lucien Martin, le père d'Arthur
- Carole Franck als Cécile Benhmamoud, la mère de Bahia
- Michèle Moretti als Annette Martin, la mère d'Arthur
- Julia Vaidis-Bogard als Annette à 30 ans
- Nabil Massad als Nassim
- Zakariya Gouram als Hassan Hassini
- Adrien Stoclet als Arthur Martin adolescent
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Verfügbarkeit
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