La Lutte des classes (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Leclerc |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-04-03 |
| Einspielergebnis | 3.458.157 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (319 Stimmen) |
Worum es geht
Sofia und Paul ziehen in ein kleines Haus am Stadtrand. Sofia ist eine glänzende Anwältin mit maghrebinischen Wurzeln, aufgewachsen in einer Stadt ganz in der Nähe. Paul trommelt in einer Punkrockband, versteht sich im Herzen als Anarchist und pflegt einen Mangel an Ehrgeiz, der beinahe schon provoziert.
Wie alle Eltern wollen die beiden das Beste für ihren Sohn Corentin. Der Junge besucht die örtliche Grundschule, doch nach und nach kehren seine Freunde der öffentlichen Schule den Rücken und wechseln auf eine katholische Privatschule. Corentin bleibt allein zurück. Für Sofia und Paul stellt sich damit eine unbequeme Frage: Wie hält man der staatlichen Schule die Treue, wenn das eigene Kind dort keinen Fuß mehr hineinsetzen will? Zwischen Überzeugungen und elterlichen Ängsten gerät die Familie in einen regelrechten „Klassenkampf“.
Entstehungsgeschichte
Michel Leclerc inszenierte die Komödie, die 2019 herauskam. Leïla Bekhti und Édouard Baer stehen an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Ramzy Bedia und Eye Haïdara. Im Deutschen trägt der Film den Titel „La Lutte des classes“, auf Englisch heißt er „Battle of the Classes“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reine Komödie angelegt, doch sein Stoff reicht über Situationskomik hinaus. Der Titel greift einen Begriff aus der politischen Theorie auf und überträgt ihn auf Schulhof und Küchentisch. Der Witz entsteht daraus, dass zwei Menschen mit festen Grundsätzen ausgerechnet an einer Alltagsentscheidung ins Wanken geraten.
Die Figuren sind bewusst gegensätzlich gebaut: hier die erfolgreiche Juristin, die in der Nachbarschaft groß geworden ist, dort der Musiker, dem Karrierestreben fremd ist. Zwischen beiden steht das Kind, dessen Einsamkeit die Grundsatzfrage erst dringlich macht. Eine solche Konstellation erlaubt es, gesellschaftliche Spannungen über einen privaten Konflikt zu verhandeln, ohne in den Ton eines Thesenfilms zu verfallen.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 5,8 von 10 Punkten landet der Film im Mittelfeld. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen, einer Basis, die eine Tendenz erkennen lässt, aber noch kein breites Urteil abbildet. Das Ergebnis spricht für ein geteiltes Echo: Nicht jeder lässt sich überzeugen, eine klare Ablehnung zeigt sich aber ebenso wenig.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen hat das Thema kaum an Aktualität verloren. Die Frage, wie weit elterliche Prinzipien tragen, wenn es um die Schule der eigenen Kinder geht, stellt sich immer wieder neu. Innerhalb des Komödienfachs gehört der Film zu jenen Titeln, die ihren Humor aus gesellschaftlichen Reibungen im Familienalltag beziehen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Leïla Bekhti als Sofia
- Édouard Baer als Paul
- Ramzy Bedia als Bensallah
- Eye Haïdara als Dounia
- Laurent Capelluto als M. Toledano
- Sébastien Chassagne als Milo's father
- Tom Levy als Corentin
- Baya Kasmi als Mlle Delamarre
- Oussama Kheddam als Nadir
- Claudia Tagbo als Madame Traoré
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Verfügbarkeit
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