Der Mann vom großen Fluss (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew V. McLaglen |
|---|---|
| Genre | Western, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 17.268.889 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (166 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Virginia, 1863: Der Bürgerkrieg tobt, doch der Farmer Charlie Anderson will mit ihm nichts zu tun haben. Die Sklaverei lehnt er ab, weshalb ihm die Sache der Südstaaten fremd bleibt, doch auch den Nordstaaten will er sich nicht anschließen. Er versucht, seine Familie aus dem Konflikt herauszuhalten und sich auf sein Land und seine Angehörigen zu konzentrieren. Diese Zurückhaltung hält jedoch nicht lange: Sein jüngster Sohn wird von Unionssoldaten irrtümlich für einen Deserteur gehalten und verschleppt. Für Charlie Anderson beginnt damit eine Suche, die ihn zwingt, sich dem Krieg zu stellen, den er eigentlich meiden wollte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1965 unter der Regie von Andrew V. McLaglen. In den Hauptrollen sind James Stewart, Doug McClure, Glenn Corbett und Patrick Wayne zu sehen. Er ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet die Erzählweise des Westerns mit Elementen des Kriegsfilms.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Kriegsfilm setzt den Bürgerkrieg nicht als reines Schlachtengeschehen in Szene, sondern als Bedrohung, die von außen in eine familiäre, landwirtschaftlich geprägte Welt einbricht. Die Konstellation einer großen Familie mit mehreren erwachsenen Söhnen erlaubt es, unterschiedliche Haltungen zum Krieg innerhalb einer Figurengruppe durchzuspielen, ohne die Geschichte auf eine reine Schlachtenperspektive zu verengen. Im Zentrum steht statt einer politischen Positionierung ein Vater, dessen Neutralität durch den Verlust eines Sohnes erschüttert wird – ein Aufbau, der den Krieg über sein Eindringen in den familiären Alltag greifbar macht, anstatt ihn abstrakt zu verhandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Western-Kriegsfilme dieser Ära. Sechzig Jahre nach der Entstehung zählt er zu den Werken, die den Bürgerkrieg aus einer bewusst zurückhaltenden, familiär verankerten Perspektive schildern, statt ihn heroisch zu überhöhen. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Variante des Bürgerkriegs-Westerns, die den Konflikt stärker über persönliche Verluste als über militärische Ereignisse erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Stewart als Charlie Anderson
- Doug McClure als Lt. Sam
- Glenn Corbett als Jacob Anderson
- Patrick Wayne als James Anderson
- Rosemary Forsyth als Jennie Anderson
- Phillip Alford als Boy Anderson
- Katharine Ross als Mrs. Ann Anderson
- Jim McMullan als John Anderson
- Tim McIntire als Henry Anderson
- Gene Jackson als Gabriel
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Verfügbarkeit
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