Andrew V. McLaglen
Werdegang
Andrew Victor McLaglen wurde am 28. Juli 1920 in London geboren, als Sohn des britischen Schauspielers Victor McLaglen und Enid Lamont. Er wuchs in einer Filmfamilie auf und war am Set mit seinen Eltern sowie John Wayne und John Ford präsent. Nach Anfängen als Regieassistent bei mehreren kleineren Produktionen holte ihn Ford als Regieassistenten für „Der Sieger" (1952). 1956 gab er mit dem Western „Gun the Man Down" sein Regiedebüt. Anschließend arbeitete er umfangreich fürs Fernsehen und inszenierte zahlreiche Episoden von Serien wie „Perry Mason", „Gunslinger", „Tausend Meilen Staub", „Have Gun – Will Travel", „Der Leutnant", „Die Leute von der Shilo Ranch" und „Rauchende Colts". Häufig arbeitete er mit John Wayne zusammen, etwa bei „McLintock!", „Die Unerschrockenen", „Die Unbesiegten", „Chisum" und „Geier kennen kein Erbarmen". McLaglen inszenierte Filme unterschiedlicher Genres, spezialisierte sich aber vor allem auf Western.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Filme von Andrew V. McLaglen als Regisseur verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1963 bis 1980, decken also eine Spanne von 17 Jahren ab. Der älteste Titel, „MacLintock!", erschien 43 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Sprengkommando Atlantik" sowie „Die Seewölfe kommen", 60 Jahre danach. Genrelich dominiert der Western, daneben finden sich Kriegsfilm, Action, Abenteuer, Thriller, Komödie und Drama – insgesamt sieben Genres, was die thematische Bandbreite seiner Arbeit unterstreicht.
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel liegen zwischen 5,9 und 6,9 von 10, im Schnitt bei 6,4. Damit bewegen sich alle Filme in einem mittleren, relativ eng gebündelten Bereich ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Am besten bewertet ist „Der Mann vom großen Fluss" mit 6,9, am schwächsten „Die Seewölfe kommen" mit 5,9. Die Ergebnisse zeigen ein über die Jahrzehnte konstantes, solides Niveau der bei uns erfassten Filmografie.