Der Mann ohne Nerven (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom Gries |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jay Wagner sitzt eine Haftstrafe von 28 Jahren ab, verurteilt aufgrund einer Intrige, die sein eigener Großvater eingefädelt hat. Seine Frau Lilli will sich damit nicht abfinden und beauftragt heimlich den Piloten Nick Colton, ihren Mann aus dem Gefängnis zu holen. Ahnungslos weiht sie den Großvater in ihre Pläne ein, was sich als Fehler erweist: Ein erster Fluchtversuch scheitert, und Nick geht fortan davon aus, dass jemand die Pläne verraten hat. Die folgenden Vorbereitungen werden entsprechend abgeschirmt, und aus dem eigentlich simplen Vorhaben einer Befreiung entwickelt sich eine Kette riskanter und immer unwahrscheinlicherer Ereignisse.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1975 unter der Regie von Tom Gries und lief im englischen Original unter dem Titel „Breakout“. In den Hauptrollen sind Charles Bronson als Nick Colton, Robert Duvall, Jill Ireland und Randy Quaid zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Abenteuer und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Aus einem klar umrissenen Auftrag – der Befreiung eines Unschuldigen – wird eine Geschichte, die sich über mehrere Etappen, Rückschläge und unvorhergesehene Wendungen zieht. Der Verdacht auf Verrat innerhalb der eigenen Reihen sorgt für eine Erzählung, die stärker auf Misstrauen und Improvisation setzt als auf einen geradlinigen Fluchtplan. Dass die Auftraggeberin selbst unwissentlich zur Gefahr für ihr Vorhaben wird, verleiht der Geschichte eine ironische Note, die über das reine Actiongerüst hinausgeht. Die Besetzung mit Bronson in der zentralen Rolle des angeheuerten Fluchthelfers deutet auf einen Film hin, der auf physische Präsenz und Bodenständigkeit statt auf komplexe Wendungen setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1975 sind inzwischen mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine Ära des Action- und Abenteuerkinos einordnet, die noch stark auf klassische Fluchterzählungen und persönliche Vergeltungsmotive setzte, statt auf die technisch aufwendigeren Inszenierungen späterer Jahrzehnte.
Bilder





Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Nick Colton
- Robert Duvall als Jay Wagner
- Jill Ireland als Ann Wagner
- Randy Quaid als Hawk Hawkins
- Sheree North als Myrna
- John Huston als Harris Wagner
- Jorge Moreno als Sosa
- Emilio Fernández als J.V.
- Paul Mantee als Cable
- Alan Vint als Harve
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Verfügbarkeit
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