Der Mann mit der Todeskralle (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Clouse |
|---|---|
| Genre | Action |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 850.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.531.361 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lee ist Mitglied des Shaolin-Tempels und Meister der Kampfkünste. Ein Beamter der englischen Polizei tritt an ihn heran: Ein gewisser Mr. Han soll mit Menschen und Drogen handeln, und jemand muss das aus der Nähe prüfen. Han ist sehr reich, gehörte selbst einmal zum Shaolin-Tempel und ist von dort als korrumpiert ausgestoßen worden. Alle drei Jahre richtet er auf seiner Insel ein Turnier der Kampfkünste aus, die einzige Gelegenheit, unbemerkt zu ihm zu gelangen. Lee nimmt verdeckt teil und zugleich in eigener Sache: Seine Schwester wurde vor einiger Zeit von O'Hara getötet, einem Mann aus Hans Wache. Zwei Amerikaner treten ebenfalls an, John Roper und Kelly Williams, die gemeinsam in Vietnam gedient haben. Der eine ist auf der Flucht vor Spielschulden bei der Mafia, der andere hat rassistische Gewalt durch einen Polizisten erfahren.
Entstehungsgeschichte
Robert Clouse führte Regie bei diesem 1973 herausgekommenen Film, der im Deutschen als Der Mann mit der Todeskralle läuft und im Original Enter the Dragon heißt. Bruce Lee steht im Mittelpunkt; John Saxon, Jim Kelly und 石堅 vervollständigen die genannte Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als einziges Genre steht Action, und das ist ungewöhnlich genau. Der Stoff braucht keine zweite Zuordnung, weil jede Ebene der Handlung in dieselbe Auseinandersetzung mündet: Der Auftrag führt zum Turnier, die Vergeltung führt zum Turnier, selbst die Nöte der beiden Mitstreiter enden dort. Das Turnier ist zugleich Vorwand, Schauplatz und Beweisführung. Auffällig ist die Doppelung der Herkunft: Ermittler und Gegner stammen aus derselben Schule, was die Sache von einem Kampf gegen einen Fremden zu einer Klärung im eigenen Haus macht.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 aus mehreren tausend Stimmen sind ein klar zustimmender Wert. 53 Jahre nach dem Erscheinen fällt auf, wie sparsam die Erzählung mit Erklärungen umgeht: Motive werden in wenigen Sätzen gesetzt, danach übernimmt die Bewegung. Wer heute einsteigt, trifft auf eine Bauform, die im Kampfkunstkino vertraut ist, mit Turnierstruktur, klarer Gegnerreihung und einem abgeschlossenen Schauplatz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruce Lee als Lee
- John Saxon als Roper
- Jim Kelly als Williams
- Shih Kien als Han
- Ahna Capri als Tania
- Robert Wall als Oharra
- Angela Mao Ying als Su Lin
- Betty Chung als Mei Ling
- Bolo Yeung als Bolo
- Geoffrey Weeks als Braithwaite
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Verfügbarkeit
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