Der Mandant (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Furman |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 85.412.898 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.765 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mick Haller ist ein halbwegs erfolgreicher Strafverteidiger, dessen Büro auf der Rückbank eines Lincoln Town Car liegt. Am Steuer sitzt ein früherer Klient, der auf diese Weise seine Schulden abbezahlt. Bisher hat Haller seinen Unterhalt mit kleinen Fischen und Hobbyganoven verdient, doch in Louis Roulet sieht er die Gelegenheit, sein Leben in andere Bahnen zu lenken. Roulet, Playboy aus Beverly Hills und Sohn eines einflussreichen Vaters, soll eine Prostituierte brutal verprügelt haben. Was zunächst wie ein einfacher Fall aussieht, entpuppt sich für Haller schon bald als tödliches Spiel.
Entstehungsgeschichte
Regie bei dem 2011 erschienenen Film, der im englischen Sprachraum „The Lincoln Lawyer" heißt, führte Brad Furman. Matthew McConaughey spielt den Anwalt, Ryan Phillippe seinen Mandanten, dazu kommen William H. Macy und Marisa Tomei. Zwölf Jahre lautet die Altersgrenze.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller kommen hier zusammen, und der Justizstoff verbindet die drei ohne Bruch. Charakteristisch ist die Ausgangslage: Der Verteidiger arbeitet nicht gegen einen Verdächtigen, sondern für ihn — was ihn zu einer Figur macht, die umso weniger wissen will, je mehr sie erfährt. Daraus zieht der Film seine Spannung. Das Auto als Kanzlei ist mehr als eine Marotte: Es beschreibt eine Praxis ohne festen Ort und ohne Rückhalt, in der Nähe zur Klientel Geschäftsgrundlage ist. Dass mit Marisa Tomei und William H. Macy zwei weitere prominente Namen neben dem Anwalt stehen, deutet auf ein Umfeld hin, das aus Verbündeten und Gegenspielern innerhalb desselben Apparats besteht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt der Film über dem Mittelfeld, ohne in den Spitzenbereich vorzustoßen. Die Stimmenzahl ist überschaubar und spricht für ein Publikum, das den Titel gezielt aufsucht, statt zufällig auf ihn zu stoßen. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen ist er ein gut greifbares Beispiel für den Gerichtsthriller, der weniger im Saal spielt als in den Gesprächen davor und danach. Der zeitliche Abstand hat daran wenig geändert, weil die Konstruktion nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern von einem Berufsbild und dessen Widersprüchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthew McConaughey als Mickey Haller
- Ryan Phillippe als Louis Roulet
- William H. Macy als Frank Levin
- Marisa Tomei als Maggie McPherson
- Josh Lucas als Ted Minton
- John Leguizamo als Val Valenzuela
- Michael Peña als Jesus Martinez
- Bob Gunton als Cecil Dobbs
- Frances Fisher als Mary Windsor
- Trace Adkins als Eddie Vogel
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Verfügbarkeit
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