Der letzte Wolf (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 38.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 123.205.624 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (409 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1967 verlässt der junge Student Chen Zhen Peking. Sein Auftrag führt ihn in die Mongolei, wo er einem Stamm nomadischer Hirten Lesen und Schreiben beibringen soll. Schon bei der Ankunft zieht ihn das Grasland in seinen Bann: eine Weite, die kein Ende zu nehmen scheint, und ein Alltag, der mit seinem bisherigen Leben kaum etwas gemein hat.
Vor allem die Wölfe lassen ihn nicht los. Die Hirten fürchten und verehren sie zugleich, ihr Verhältnis zu den Tieren ist vielschichtig. Chen beginnt, die Wölfe genau zu studieren. Dann stuft die chinesische Regierung sie als Gefahr ein, und die Welpen werden einer nach dem anderen getötet. Chen gelingt es, eines der Jungtiere zu retten und selbst großzuziehen. Zwischen Mensch und Tier wächst eine besondere Freundschaft, während die übrigen Wölfe sehr wohl wahrnehmen, was die Menschen getan haben, und zum Angriff auf deren Siedlungen ansetzen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Jacques Annaud inszenierte dieses Abenteuerdrama, das 2015 herauskam und im Englischen „Wolf Totem“ heißt. Vor der Kamera stehen William Feng und Ankhnyam Ragchaa, dazu zwei weitere Darsteller. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was zu einer Geschichte passt, in der das Töten von Tieren zur Handlung gehört, die sich aber nicht ausschließlich an Erwachsene richtet.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Abenteuer und Drama spiegelt die doppelte Bewegung der Geschichte. Auf der einen Seite steht die Erkundung einer fremden Landschaft und ihrer Tiere, auf der anderen ein Konflikt, in dem eine politische Entscheidung in das Zusammenleben von Hirten und Wölfen eingreift. Der Student ist eine klassische Beobachterfigur: Er kommt als Lehrer und wird selbst zum Lernenden.
Auffällig ist, dass die Wölfe nicht bloß Kulisse bleiben. Die Handlung gesteht ihnen ein Gespür für das Geschehene zu und macht sie so zu einer eigenen Partei. Die Aufzucht des geretteten Welpen bildet den persönlichen Gegenpol zum größeren Konflikt zwischen Menschen und Rudel.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten liegt der Film im soliden Mittelfeld. Die Wertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber belastbare Grundlage. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht er für jene Form des Tierabenteuers, die Naturerlebnis und Zeitgeschichte miteinander verknüpft und damit ein Publikum anspricht, das neben der Abenteuerhandlung auch einen ernsten Unterton sucht.
Bilder

Besetzung & Stab
- William Feng als Chen Zhen
- Shawn Dou als Yang Ke
- Ankhnyam Ragchaa als Gasma
- Yin Zhusheng als Bao Shunghi
- Baasanjav Mijid als Bilig
- Tumenbayaer als Sang Jie
- Han Tongsheng
- Huang Xiaolei
- Qi Na Ri Tu als Gertai
- Xia Xing als Zhi Qing
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Verfügbarkeit
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