L'allenatore nel pallone (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Martino |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-10-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (404 Stimmen) |
Worum es geht
Oronzo Canà erhält einen Auftrag, der nach einer lösbaren Aufgabe klingt: Er soll Longobarda trainieren, die Fußballmannschaft einer kleinen Stadt im Norden Italiens, die gerade in die erste Liga aufgestiegen ist. Mehr als den Klassenerhalt verlangt niemand von ihm.
Doch der neue Trainer kämpft bald an mehreren Fronten. Ausgerechnet der Besitzer des Vereins arbeitet gegen ihn, denn ihm erscheint der aktuelle Tabellenplatz der Mannschaft schlicht zu teuer. Erfolg ist in seiner Rechnung ein Kostenfaktor, den er lieber vermeiden würde. Hinzu kommt ein Problem im eigenen Kader: Der beste Stürmer, ein Brasilianer, leidet unter einer tiefen Saudade, jener schwermütigen Sehnsucht, die ihm die Freude am Spiel nimmt. Wie Canà sich zwischen Intrige und Heimweh behauptet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Sergio Martino inszenierte die Komödie, die 1984 erschien. Lino Banfi, Camillo Milli, Andrea Roncato und Gigi Sammarchi bilden die Besetzung. Die Konstellation der Geschichte legt nahe, wie sich die Gewichte verteilen: Im Zentrum steht der Trainer, um ihn herum gruppieren sich Vereinsführung, Mannschaft und die Menschen der kleinen Stadt.
Auch im deutschsprachigen Raum trägt der Film seinen italienischen Titel, in dem der Trainer bereits als Hauptfigur benannt ist.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Witz aus einer paradoxen Grundsituation. Ein Trainer soll nicht zu viel gewinnen, ein Besitzer fürchtet den Erfolg seines eigenen Teams, und der wichtigste Spieler ist mit dem Kopf woanders. Solche Verkehrungen sind ein klassisches Mittel, um Absurdität aus dem Alltag des Sports zu gewinnen.
Die kleine Stadt, die plötzlich in der höchsten Spielklasse mitmischt, liefert den passenden Rahmen. Der Abstand zwischen bescheidener Herkunft und großer Bühne erzeugt Fallhöhe, ohne dass die Geschichte auf Dramatik setzen muss. Der brasilianische Stürmer mit seiner Saudade bringt zusätzlich eine Figur ins Spiel, deren Schwermut mit dem Trubel des Fußballgeschäfts kontrastiert. Der Sport wird damit zur Bühne für Eitelkeiten, Geldfragen und Heimweh.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten im Durchschnitt fällt das Urteil des Publikums solide positiv aus. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen, was für eine klare Tendenz genügt, auch wenn die Grundlage nicht sehr breit ist.
Seit dem Erscheinen sind 42 Jahre vergangen. Unter den Fußballkomödien behauptet sich der Film durch seine einfache, aber wirkungsvolle Idee, dass der größte Gegner eines Trainers nicht auf dem Platz, sondern in der eigenen Vereinsführung sitzt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Lino Banfi als Oronzo Canà
- Camillo Milli als Presidente Borlotti
- Andrea Roncato als Andrea Bergonzoni
- Gigi Sammarchi als Giginho
- Giuliana Calandra als Mara Canà
- Stefania Spugnini als Michelina Canà
- Viviana Larice als Suocera di Canà
- Licinia Lentini als Marilde Borlotti
- Franco Caracciolo als Ceretti
- Stefano Davanzati als Speroni
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Verfügbarkeit
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