Der Hypnotiseur (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lasse Hallström |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Stadtrand von Stockholm wird ein Familienvater tot und verstümmelt aufgefunden, kurz darauf zeigt sich, dass fast die gesamte Familie auf grausame Weise ermordet wurde. Kommissar Joona Linna übernimmt die Ermittlungen und stößt auf einen überlebenden Sohn, der zu verstört ist, um zu sprechen, sowie auf eine Tochter, die zur Tatzeit nicht zu Hause war und nun in Gefahr schwebt. Um an Informationen zu gelangen, holt Linna den Hypnotiseur Erik Maria Bark hinzu, der den traumatisierten Jungen in eine Hypnose versetzt. Die Sitzung bringt den Fall voran, zieht jedoch eine Kette weiterer Ereignisse nach sich, die Bark und seine Frau Simone selbst in Gefahr bringen.
Entstehungsgeschichte
„Der Hypnotiseur“ entstand 2012 unter der Regie von Lasse Hallström. Der schwedische Kriminalfilm ist ab 16 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Tobias Zilliacus, Mikael Persbrandt, Lena Olin und Helena af Sandeberg zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Krimi, Drama und Thriller zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein brutales Gewaltverbrechen bildet den Ausgangspunkt, doch der Fokus liegt nicht allein auf der Aufklärung des Falls, sondern auf den psychologischen Folgen, die eine ungewöhnliche Ermittlungsmethode nach sich zieht. Die Hypnose als Mittel zur Wahrheitsfindung öffnet die Handlung für eine zweite, dramatische Ebene, in der nicht mehr nur der ursprüngliche Täter im Zentrum steht, sondern die Konsequenzen, die das Eindringen in ein traumatisiertes Bewusstsein auslöst. Dass mit Bark und seiner Frau Simone auch das Ermittlerumfeld selbst zur Zielscheibe wird, verschiebt den Film von der klassischen Polizeiarbeit hin zu einer persönlicheren Bedrohungslage.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsreaktionen. Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung reiht er sich in eine Welle skandinavischer Krimidramen ein, die auf eine düstere, gesellschaftlich verankerte Erzählweise setzen. Innerhalb dieses Genres bleibt „Der Hypnotiseur“ ein Beispiel für die Verbindung von Ermittlungsarbeit und psychologischer Tiefe, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine besonders herausragende Stellung hindeuten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tobias Zilliacus als Joona Linna
- Mikael Persbrandt als Erik Maria Bark
- Lena Olin als Simone Bark
- Helena af Sandeberg als Daniella
- Jonatan Bökman als Josef
- Oscar Pettersson als Benjamin
- Eva Melander als Magdalena
- Anna Azcárate als Lydia
- Johan Hallström als Erland
- Göran Thorell als Stensund
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Verfügbarkeit
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