Der Höllentrip (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Russell |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.853.892 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (801 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eddie Jessup ist ein junger Wissenschaftler, dessen Interesse den Ursprüngen des Lebens gilt — erforscht über den Weg des menschlichen Bewusstseins. Gemeinsam mit Kollegen wertet er einen Versuch aus, an dem Studenten teilnehmen: Sie liegen in einem Becken mit Salzwasser, allein und im Dunkeln. Wer lange genug ausharrt, verliert das Bewusstsein für die Wirklichkeit und erreicht womöglich Empfindungen, die den Anfängen menschlichen Lebens angehören. Jessup genügen die Ergebnisse dieser Reihe jedoch nicht. Er will den Test an sich selbst durchführen und ihn bis an die äußerste Grenze der menschlichen Belastbarkeit treiben. Die Ehe mit Emily, die ebenfalls Wissenschaftlerin ist, und die Geburt der Töchter ändern seine Pläne nicht, führen ihm aber die Risiken vor Augen und bringen ihm Nervenkrisen und fortwährende Zweifel ein.
Entstehungsgeschichte
Ken Russell inszenierte den 1980 herausgekommenen Film. Vor der Kamera stehen William Hurt, Blair Brown, Bob Balaban und Charles Haid — eine Anordnung aus dem Forscher, seiner Frau und den Kollegen aus dem Labor, die den Kreis der Geschichte eng hält. Freigegeben ist der Film ab 16.
Hinter den Kulissen
Horror, Science-Fiction und Thriller stehen hier nebeneinander, und die Kombination erklärt sich aus dem Stoff selbst: Ein Experiment liefert den wissenschaftlichen Rahmen, die Selbstversuche eines Einzelnen liefern die Bedrohung, und die Frage, wie weit er geht, hält die Spannung. Bemerkenswert ist, dass der Gegner keine äußere Instanz ist, sondern die eigene Neugier der Hauptfigur. Erzählt wird eine Bewegung nach innen, die sich schwerer bebildern lässt als eine Verfolgung — was den Film auf Zustände statt auf Ereignisse verpflichtet. Auch der private Rahmen ist Teil der Konstruktion: Weil Ehefrau und Kinder benennen, was auf dem Spiel steht, bekommt die Versuchsreihe einen Preis.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,7 von 10 beruht auf einer Basis im dreistelligen Bereich und fällt damit freundlich, aber nicht überschwänglich aus. 46 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Science-Fiction, die ihre Fragen im Labor und im Kopf stellt statt im Weltraum, und die dabei die Mittel des Horrors in Kauf nimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Hurt als Professor Eddie Jessup
- Blair Brown als Emily Jessup
- Bob Balaban als Arthur Rosenberg
- Charles Haid als Mason Parrish
- Thaao Penghlis als Echeverria
- Miguel Godreau als Primal Man
- Dori Brenner als Sylvia Rosenberg
- Peter Brandon als Hobart
- Charles White-Eagle als The Brujo
- Drew Barrymore als Margaret Jessup
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Verfügbarkeit
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