Der Hauptmann (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Schwentke |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (524 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs ist der junge Gefreite Willi Herold auf der Flucht. Da findet er eine Hauptmannsuniform. Ohne lange zu überlegen, streift er die ranghohe Verkleidung über, und mit ihr die Rolle, die daran hängt.
Es dauert nicht lange, bis sich versprengte Soldaten um ihn sammeln, froh, endlich wieder jemanden gefunden zu haben, der Befehle gibt. Herold aber lebt in der Angst, enttarnt zu werden. Um das zu verhindern, steigert er sich Schritt für Schritt in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns hinein und verfällt dem Rausch der Macht, den die Uniform ihm verschafft.
Entstehungsgeschichte
Robert Schwentke inszenierte den Film, der 2018 erschien und den englischen Titel „The Captain“ trägt. Die Besetzung führt Max Hubacher an erster Stelle, gefolgt von Milan Peschel, Frederick Lau und Alexander Fehling. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht dem Stoff.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Drama, Historie: Die drei Genres zeigen, dass hier nicht die Front im Mittelpunkt steht, sondern ein Mensch in den Trümmern einer Ordnung. Die Uniform ist der Motor der Geschichte. Sie verleiht Autorität, und erzählt wird, wie diese Autorität ihren Träger verändert, nicht umgekehrt.
Die Anlage legt ein Kammerspiel unter freiem Himmel nahe: ein Hochstapler, seine Gefolgschaft und die Frage, wie weit er gehen muss, um nicht aufzufliegen. Dass die Soldaten sich bereitwillig unterordnen, sagt ebenso viel über sie aus wie über Herold. Die Freigabe ab 16 lässt erwarten, dass die Gewalt, die aus diesem Machtrausch folgt, nicht ausgespart wird.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 Punkten sind ein deutlich überdurchschnittlicher Wert; die Bewertungsbasis liegt im mittleren dreistelligen Bereich, was auf ein aufmerksames, aber nicht sehr breites Publikum hinweist. Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff aktuell, weil er nicht vom Krieg als Ereignis, sondern von Verführbarkeit erzählt. Im Kriegsfilm steht „Der Hauptmann“ für die Variante, die Täterschaft aus der Nähe betrachtet: keine Heldengeschichte, sondern die Beobachtung eines Mannes, der zu dem wird, was seine Verkleidung verspricht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Hubacher als Herold
- Milan Peschel als Freytag
- Frederick Lau als Kipinski
- Alexander Fehling als Junker
- Britta Hammelstein als Gerda
- Waldemar Kobus als Hansen
- Sebastian Rudolph als Corporal Paul
- Marko Dyrlich als Brockhoff
- Alexander Hörbe als Schnabel Wirt
- Sascha Alexander Geršak als Sichner
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Verfügbarkeit
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