Der Geschmack der Kirsche (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | عباس کیارستمی |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-09-28 |
| Budget | 120.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.923 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (735 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Herr Badii, ein Mann mittleren Alters aus Teheran, hat entschieden, sich das Leben zu nehmen. Was ihm fehlt, ist jemand, der danach seine Leiche vergräbt. Also fährt er durch die Außenbezirke und das Umland der Stadt und spricht Menschen an, die ihm begegnen. Er wirkt gut situiert, er stellt eine gute Bezahlung in Aussicht, und er trägt sein Anliegen vor wie eine Angelegenheit, die sich regeln lässt. Mehrere Versuche verlaufen ergebnislos. Schließlich findet sich jemand, der einwilligt, ihm diesen letzten Dienst zu erweisen – und der zugleich versucht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1997; die Regie liegt bei عباس کیارستمی. Vor der Kamera stehen همایون ارشادی, Abdolrahman Bagheri, Safar Ali Moradi und Mir Hossein Noori. Der Film ist ein reines Drama.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte ist denkbar reduziert: ein Mann, ein Fahrzeug, eine Reihe von Gesprächen. Die Handlung besteht im Wesentlichen aus Begegnungen, die sich wiederholen und dabei jedes Mal anders ausgehen. Das verlagert das Gewicht vom Ereignis auf das Gesagte. Wer im Wagen sitzt, wechselt; die Frage bleibt dieselbe und wird von jedem neu beantwortet. Dass am Ende ein Einverständnis steht, das im selben Atemzug widerrufen werden möchte, hält die Spannung offen, ohne sie auf ein Ereignis hin zuzuspitzen. Der Umgang mit dem Thema bleibt dabei nüchtern; nichts wird zur Zuspitzung gebraucht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,7 von 10 liegt deutlich im oberen Bereich, auch wenn bislang nur wenige hundert Stimmen dahinterstehen. 29 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Form des Dramas, die auf Zuspitzung verzichtet und ihre Wirkung aus Dauer und Gespräch zieht – eine Anlage, die sich einem schnellen Urteil entzieht und beim Publikum entsprechend unterschiedlich ankommt. Dass der Film ganz beim Drama bleibt, unterstreicht diese Zurückhaltung: Es gibt keinen zweiten Ton, der die Schwere des Anliegens abfedern würde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Homayoun Ershadi als Mr. Badii
- Abdolrahman Bagheri als Mr. Bagheri
- Safar Ali Moradi als Soldier
- Mir Hossein Noori als Seminarian
- Elham Imani als Photographer
- Afshin Khorshid Bakhtiari als Worker
- Ahmad Ansari als Self
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Verfügbarkeit
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