Und das Leben geht weiter (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | عباس کیارستمی |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-10-21 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann und sein Sohn machen sich auf den Weg in die Region Gilan, die kurz zuvor von einem schweren Erdbeben getroffen wurde. Es ist das Jahr 1990, und die beiden wollen herausfinden, ob ein Junge, der einst als jugendlicher Hauptdarsteller in einem früheren Film mitwirkte, das Beben überlebt hat. Sein Dorf liegt genau in der betroffenen Zone. Auf der Fahrt durch die zerstörte Landschaft begegnen sie Menschen, die trotz Verlust und Trauer weiterleben, deren Alltag sich Bahn bricht und die sich sogar für die Fußballweltmeisterschaft interessieren. Die Suche wird zu einer Bewegung durch ein Gebiet, in dem Zerstörung und Fortdauer des Lebens unmittelbar nebeneinander bestehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1992 unter der Regie von Abbas Kiarostami. Zur Besetzung zählen Farhad Kheradmand, Buba Bayour, Hossein Rezai und Hocine Rifahi. Der englische Titel lautet "Life, and Nothing More…".
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Abenteuer ist hier keine formelhafte Mischung, sondern Ausdruck einer Erzählbewegung: eine Reise durch unbekanntes, verändertes Terrain, die zugleich existenzielle Fragen aufwirft. Die Anlage der Geschichte – eine Suche nach einer Figur aus einem anderen Film, verortet in einer realen Katastrophe – verschränkt dokumentarische und fiktionale Elemente. Diese Verschränkung prägt den Ton: Die Erzählung nähert sich einem verheerenden Ereignis, ohne bei Trauer stehenzubleiben, sondern richtet den Blick auf das, was daneben weiterläuft – Alltag, Nachbarschaft, sogar Fußball. Damit entsteht eine Erzählhaltung, die tragische Umstände nicht ausblendet, aber auch nicht auf sie verengt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,7 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenbasis zählt der Film zu jenen Titeln, die international eher von einem interessierten als von einem breiten Publikum bewertet wurden. Seit seinem Erscheinen 1992 liegen mehr als drei Jahrzehnte, in denen sich die Wahrnehmung von Kiarostamis Arbeiten weiterentwickelt hat, ohne dass sich an der Faktenlage zu diesem einzelnen Werk etwas ändert. Innerhalb der Kombination aus Drama und Abenteuer nimmt der Film eine ungewöhnliche Position ein, da er reale Katastrophe und erzählerische Konstruktion nicht trennt, sondern bewusst ineinander verschränkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Farhad Kheradmand als Film Director
- Buba Bayour als Puya
- Hossein Rezai als Hossein
- Hocine Rifahi als Hocine
- Ferhendeh Feydi als Self
- Mahrem Feydi als Self
- Bahrovz Aydini als Self
- Ziya Babai als Self
- Mohamed Hocine Rouhi als Self
- Babek Ahmadpour als Self
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Verfügbarkeit
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