Der Fall Richard Jewell (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Krimi |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.802 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Atlanta im Sommer 1996: Die Stadt ist elektrisiert von den Olympischen Sommerspielen. Auch Sicherheitsmann Richard Jewell fiebert mit, wenn er nicht gerade Dienst hat.
Am 27. Juli tritt er nichtsahnend seine Schicht an. Unter einer Parkbank entdeckt er einen auffälligen Rucksack und verständigt sofort die Polizei. Gemeinsam mit den anrückenden Einsatzkräften beginnt er, den Park zu evakuieren. So gelingt es, die Zahl der Opfer so gering wie möglich zu halten und tausenden Menschen das Leben zu retten.
Der Titel spricht von einem Fall, nicht von einer Rettung. Was daraus für den Mann wird, der die Tasche fand, sei hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Clint Eastwood entstand dieser 2019 erschienene Film. Paul Walter Hauser steht als Titelfigur im Zentrum, umgeben von Jon Hamm, Kathy Bates und Sam Rockwell. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt an, dass der Stoff seine Wucht nicht aus der Darstellung von Gewalt bezieht.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Krimi treffen zusammen, dazu der Hinweis auf eine wahre Begebenheit. Diese Zuordnung verschiebt das Interesse: Wo ein reiner Krimi nach dem Täter fragt, fragt ein Historiendrama danach, was mit den Beteiligten geschieht, nachdem das Ereignis vorüber ist.
Die Anlage stellt einen einzelnen, unauffälligen Mann in den Mittelpunkt eines Geschehens von öffentlicher Größe. Genau darin liegt die Reibung: Ein Sicherheitsmann tut das, was seine Aufgabe ist, und findet sich in einem Zusammenhang wieder, der weit über seinen Dienstbereich hinausreicht. Bei einem Stoff mit realen Betroffenen verbietet sich dabei jede Zuspitzung, und ein nüchterner Ton liegt nahe.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 Punkten aus mehreren tausend Stimmen sind ein deutlich überdurchschnittlicher Wert und liegen für ein Drama ohne Genrezugkraft hoch. Die Stimmenzahl trägt ihn zuverlässig.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand zum Film klein, der zum geschilderten Ereignis groß. Im Genre der auf Tatsachen beruhenden Dramen gehört er zu jenen, die einen einzelnen Menschen und nicht ein Ereignis in den Mittelpunkt stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Walter Hauser als Richard Jewell
- Jon Hamm als Tom Shaw
- Kathy Bates als Bobi Jewell
- Sam Rockwell als Watson Bryant
- Olivia Wilde als Kathy Scruggs
- Nina Arianda als Nadya
- Ian Gomez als Agent Dan Bennet
- Wayne Duvall als Richard Rackleff
- Dylan Kussman als Bruce Hughes
- Mike Pniewski als Brandon Hamm
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Verfügbarkeit
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