Million Dollar Baby (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 216.763.646 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (10.588 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maggie Fitzgerald ist einunddreißig, bedient in einem Restaurant und trainiert in Frankie Dunns Boxstudio in Los Angeles, obwohl er sie nicht trainieren will — er nimmt keine Frauen an und hält sie für zu alt. Sie kommt trotzdem jeden Tag.
Nach Monaten gibt er nach. Maggie gewinnt Kampf um Kampf, und zwischen beiden entsteht ein Verhältnis, das die Lücken füllt, die ihre Familien hinterlassen haben — Frankie schreibt seiner Tochter seit Jahren Briefe, die ungeöffnet zurückkommen. Der Film wechselt dann seinen Gegenstand vollständig: Nach einem regelwidrigen Schlag ist Maggie vom Hals abwärts gelähmt, und die Frage lautet, ob Frankie ihr den Wunsch erfüllt, den sie ihm stellt.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage sind Kurzgeschichten des Boxtrainers F. X. Toole, der unter Pseudonym schrieb und Jahrzehnte in der Ecke gestanden hatte. Paul Haggis verfasste das Drehbuch.
Mehrere Studios lehnten ab, weil der zweite Teil des Films keinen Sportfilm mehr ergibt. Clint Eastwood setzte die Finanzierung durch, indem er Warner zusagte, das Budget bei rund dreißig Millionen Dollar zu halten und in etwa siebenunddreißig Tagen zu drehen. Er inszenierte, spielte die Hauptrolle und komponierte die Musik.
Hinter den Kulissen
Hilary Swank trainierte über drei Monate täglich mehrere Stunden und nahm rund neun Kilogramm Muskelmasse zu. Sie zog sich während der Vorbereitung eine Infektion zu, die unbehandelt lebensgefährlich hätte werden können, und verschwieg sie, um die Produktion nicht zu gefährden.
Eastwood dreht traditionell mit sehr wenigen Wiederholungen; mehrere Szenen bestehen aus dem ersten Durchgang. Die Beleuchtung ist ungewöhnlich dunkel — das Studio ist über weite Strecken nur von einzelnen Lampen ausgeleuchtet, sodass die Figuren regelmäßig im Schatten verschwinden.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann vier Oscars: bester Film, beste Regie, Hilary Swank als beste Hauptdarstellerin und Morgan Freeman als bester Nebendarsteller. Weltweit spielte er rund 216 Millionen Dollar ein.
Die zweite Filmhälfte löste eine heftige öffentliche Auseinandersetzung aus. Behindertenverbände in den USA protestierten gegen die Darstellung, das Leben mit einer hohen Querschnittslähmung sei nicht lebenswert; konservative Kommentatoren warfen dem Film vor, Sterbehilfe zu befürworten. Eastwood wies beides zurück und erklärte, der Film treffe keine Aussage über andere Menschen, sondern erzähle eine einzelne Entscheidung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Frankie Dunn
- Hilary Swank als Maggie Fitzgerald
- Morgan Freeman als Eddie Scrap-Iron Dupris
- Jay Baruchel als Danger Barch
- Mike Colter als Big Willie Little
- Lucia Rijker als Billie 'The Blue Bear'
- Brían F. O'Byrne als Father Horvak
- Anthony Mackie als Shawrelle Berry
- Margo Martindale als Earline Fitzgerald
- Riki Lindhome als Mardell Fitzgerald
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Verfügbarkeit
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