Der Falke und der Schneemann (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Schlesinger |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.130.087 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chris Boyce hat einen eher unscheinbaren Posten in einem Rüstungsbetrieb, als er auf Dokumente stößt, die belegen, dass die CIA im Geheimen fremde Regierungen unterwandert und unter Druck setzt. Statt für sich zu behalten, was er gesehen hat, weiht er seinen Jugendfreund Daulton Lee ein, einen Drogendealer mit großen Reden und wenig Verantwortungsgefühl. Lee überredet ihn, die Informationen an die Sowjets zu verkaufen, und knüpft eigenmächtig Kontakte zum KGB. Was als riskantes Geschäft beginnt, gerät zunehmend außer Kontrolle, denn die sowjetische Seite fordert immer mehr Material, während Lee sich immer tiefer in seine Sucht verstrickt. Die Handlung folgt dieser Spirale aus Vertrauen, Gier und Kontrollverlust, ohne dass hier vorweggenommen werden soll, wohin sie führt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1985 unter der Regie von John Schlesinger und basiert auf einer wahren Begebenheit. Timothy Hutton spielt Chris Boyce, Sean Penn seinen Freund Daulton Lee, in weiteren Rollen sind Pat Hingle und Joyce Van Patten zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Krimi passt zu einem Stoff, der sich weniger für Actionmomente als für die schleichende Eskalation zwischen zwei ungleichen Freunden interessiert. Dass die Geschichte als auf wahren Ereignissen beruhend gekennzeichnet ist, verleiht der Erzählung ein zusätzliches Gewicht: Es geht nicht um erfundene Spione, sondern um eine Konstellation, in der private Beziehungen und politische Konsequenzen kaum noch zu trennen sind. Die Besetzung mit zwei jungen Hauptdarstellern verweist auf ein Drama, das seine Spannung stärker aus Charakteren als aus äußerer Inszenierung zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Diskussion ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1985 sind inzwischen 40 Jahre vergangen, was ihn zeitlich klar in die politische Spionagethematik der achtziger Jahre einordnet. Innerhalb des Genres steht er damit als ein auf Tatsachen gestütztes Kriminaldrama, das eher leise als spektakulär erzählt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Timothy Hutton als Christopher Boyce
- Sean Penn als Daulton Lee
- Pat Hingle als Mr. Charlie Boyce
- Joyce Van Patten als Mrs. Boyce
- Art Camacho als Boyce Child
- Richard Dysart als Dr. Lee
- Priscilla Pointer als Mrs. Lee
- Chris Makepeace als David Lee
- Dorian Harewood als Gene
- Macon McCalman als Larry Rogers
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Verfügbarkeit
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