Der Biber (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jodie Foster |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 970.816 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (954 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Walter Black kommt in keiner seiner Rollen mehr nach. Er führt eine Spielzeugfirma, die kommerziell strauchelt, er ist Ehemann einer Frau, die ihn liebt, und Vater zweier Söhne, von denen der ältere gerade in einer schweren Pubertätskrise steckt. Keiner dieser Aufgaben wird er auch nur im Geringsten gerecht, denn er leidet unter einer schweren Depression. Als seine Frau ihn schließlich vor die Tür setzt, fasst Walter den Entschluss, dem Elend ein Ende zu machen und sich das Leben zu nehmen.
Die Rettung aus dem psychischen Tief erscheint dann in unerwarteter Gestalt. Im Müll findet Walter eine Biber-Handpuppe. Von diesem Tag an führt er den Biber mit sich herum und lässt ihn für sich sprechen. So bizarr das anmutet, sein Leben bessert sich sichtlich, und selbst seine Umwelt reagiert angetan auf den exzentrischen Walter und seine charmante Handpuppe.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jodie Foster, die in dem 2011 erschienenen Film zugleich zur Besetzung gehört. Neben ihr spielen Mel Gibson, Anton Yelchin und Riley Thomas Stewart mit. Der Spielfilm ist ein Drama und ab 6 Jahren freigegeben, was für einen Stoff über Depression und einen Suizidversuch bemerkenswert niedrig angesetzt ist.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt beim Drama, ohne weitere Zutaten. Das deutet auf eine Anlage, die weder über Genremuster noch über Schauwerte funktioniert, sondern über eine Figur und deren Umfeld. Die Handpuppe ist dabei weniger ein komisches Requisit als ein Erzählmittel: Sie macht das Innenleben eines Mannes hörbar, der für sich selbst keine Sprache mehr findet. Alles, was Walter nicht sagen kann, sagt der Biber an seiner Stelle. Dass die Besetzung mit vier Namen auskommt, spricht für eine Erzählung, die sich eng um eine Familie legt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,4 von 10, gebildet aus einigen hundert abgegebenen Stimmen. Das ist ein Ergebnis im oberen Mittelfeld, getragen von einer überschaubaren Zahl von Beteiligten. 15 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film damit ein Drama, das im Katalog eine feste, aber keine laute Position einnimmt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mel Gibson als Walter Black
- Jodie Foster als Meredith Black
- Anton Yelchin als Porter Black
- Riley Thomas Stewart als Henry Black
- Jennifer Lawrence als Norah
- Kelly Coffield Park als Norah's Mom
- Zachary Booth als Jared
- Cherry Jones als Vice President
- Jeff Corbett als Volunteer Dad
- Baylen Thomas als Skeptical Man
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Verfügbarkeit
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