Der 13te Krieger (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John McTiernan |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie, Action |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-08-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 120.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 61.698.899 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (2.135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der arabische Gesandte Ahmad ibn Fadlan wird im 10. Jahrhundert aus Bagdad an die Wolga geschickt — offiziell als Botschafter, tatsächlich als Verbannter nach einer Affäre. Dort trifft er auf eine Gruppe Nordmänner.
Eine Weissagung verlangt dreizehn Krieger für einen Hilfszug in den Norden, und der dreizehnte darf kein Nordmann sein. So kommt der Schriftgelehrte, der weder kämpfen noch die Sprache sprechen kann, in eine Truppe, die gegen etwas ziehen soll, das die Bewohner nicht beim Namen nennen. Was sie erwartet, ist kein Ungeheuer, sondern etwas Erklärbareres — und deshalb Beunruhigenderes.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Michael Crichtons Roman "Schwarze Nebel" von 1976, der seinerseits das mittelalterliche Epos "Beowulf" aus der Sicht eines realen arabischen Reisenden neu erzählt.
Gedreht wurde ab Sommer 1997 unter dem Titel "Eaters of the Dead", Regie führte John McTiernan.
Hinter den Kulissen
Die Produktion geriet aus dem Ruder. Nach schlecht aufgenommenen Testvorführungen wurde der Film mehrfach neu geschnitten, und Autor Crichton übernahm schließlich selbst die Regie für Nachdrehs — was über ein Jahr Verzögerung bedeutete. Die Musik wurde ausgetauscht: Jerry Goldsmith ersetzte Graeme Revell. Auch der Titel wurde geändert.
Das Budget stieg von 85 Millionen Dollar auf rund 160 Millionen einschließlich Nachdrehs und Werbung.
Eine Szene ist trotz allem viel zitiert: Ibn Fadlan lernt die Sprache der Nordmänner, indem er über mehrere Abends am Feuer zuhört — die Dialoge wechseln dabei allmählich von Altnordisch zu Englisch, ohne Erklärung.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 61,7 Millionen Dollar ein und war damit der größte Verlust des Kinojahres 1999; die Einbuße wird auf bis zu 129 Millionen Dollar geschätzt.
Die Kritik war gespalten. Rotten Tomatoes weist 33 Prozent aus, Roger Ebert vergab anderthalb Sterne. Lisa Schwarzbaum von Entertainment Weekly widersprach deutlich und nannte ihn den unerwartet kühnsten und einfallsreichsten Abenteuerfilm seit Langem.
Über die Jahre hat er eine feste Anhängerschaft gewonnen — auch, weil ein muslimischer Erzähler als Hauptfigur eines Hollywood-Großfilms damals ohne Vorbild war.
Bilder








Besetzung & Stab
- Antonio Banderas als Ahmed Ibh Fahdlan
- Diane Venora als Queen Weilew
- Dennis Storhøi als Herger (Joyous)
- Vladimir Kulich als Buliwyf
- Omar Sharif als Melchisidek
- Anders T. Andersen als Wigliff (King's Son)
- Richard Bremmer als Skeld (Superstitious)
- Tony Curran als Weath (Musician)
- Mischa Hausserman als Rethel (Archer)
- Neil Maffin als Roneth
Weitere Filme von John McTiernan
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.