Predator (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John McTiernan |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Abenteuer, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.267.558 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (9.513 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Söldnertrupp unter Major Dutch Schaefer wird nach Mittelamerika geschickt, um angeblich Kabinettsmitglieder aus einem Guerillalager zu befreien. Vor Ort stellt sich heraus, dass der Auftrag ein anderer war — die CIA hat sie für eine Operation missbraucht, von der sie nichts wissen sollten.
Auf dem Rückweg beginnt etwas, sie einzeln zu töten. Es ist unsichtbar, sieht in Wärmebildern und häutet seine Opfer. Der Film wechselt damit nach etwa vierzig Minuten das Genre: Aus einem Söldnerfilm wird ein Horrorfilm, in dem die schwerbewaffnete Einheit die Beute ist.
Entstehungsgeschichte
Die Brüder Jim und John Thomas schrieben das Drehbuch unter dem Titel "Hunter". Als unbekannte Autoren fanden sie keinen Zugang und schoben das Skript schließlich unter einer Studiotür durch. Produzent Joel Silver setzte sich dafür ein und holte John McTiernan, für den es die erste große Regiearbeit war.
Arnold Schwarzenegger lehnte zunächst ab: Es sei nur er und ein Außerirdischer. Erst nachdem eine ganze Einheit ergänzt wurde, sagte er zu. In Hollywood kursierte damals der Scherz, nach fünf "Rocky"-Filmen bleibe Sylvester Stallone nur noch ein Gegner aus dem All — die Thomas-Brüder haben bestritten, dass dies der Ausgangspunkt war, die Anekdote hält sich dennoch.
Hinter den Kulissen
Die erste Kreatur stammte von Boss Films und misslang: ein unproportioniertes Wesen mit großen gelben Augen, das im Bild nicht funktionierte. Jean-Claude Van Damme spielte es zunächst, beschwerte sich über die Hitze im Anzug und schied aus — bei einer Größe von rund 1,75 Metern wirkte er neben Schwarzenegger und Jesse Ventura ohnehin zu klein.
Stan Winston entwarf die Figur neu. Auf einem gemeinsamen Flug schlug James Cameron ihm vor, dem Wesen Mandibeln zu geben — das Merkmal, das es seither ausmacht. Kevin Peter Hall, 2,18 Meter groß, übernahm; er sah durch die Maske nichts und lernte die Choreografien vorher auswendig. Gedreht wurde von März bis Juni 1986 bei Puerto Vallarta unter harten Bedingungen: verseuchtes Wasser, Blutegel, nachts Kälte, die Wärmelampen erforderte. McTiernan und Schwarzenegger verloren beide rund zwölf Kilogramm.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 98 Millionen Dollar ein und lag 1987 auf Platz zwölf des amerikanischen Jahres. Die Kritiken waren gemischt — Janet Maslin nannte ihn grausig und öde, Roger Ebert lobte Tempo und Effekte.
Seine Neubewertung hat ihn zu einem der Klassiker des Actionkinos der 1980er gemacht. Gelesen wird er heute auch als Kommentar auf das Genre selbst: Ein Film, der die Muskelhelden dieser Jahre versammelt und sie nacheinander abarbeitet, bis ein einzelner Mann mit Schlamm und Fallen übrig bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als Major Alan "Dutch" Schaefer
- Carl Weathers als Al Dillon
- Kevin Peter Hall als The Predator / Helicopter Pilot
- Elpidia Carrillo als Anna Gonsalves
- Bill Duke als Mac Eliot
- Jesse Ventura als Blain Cooper
- Sonny Landham als Billy Sole
- Richard Chaves als Jorge "Poncho" Ramirez
- R.G. Armstrong als Major General Homer Phillips
- Shane Black als Rick Hawkins
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Verfügbarkeit
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