Dear Wendy (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Vinterberg |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-02-04 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dick ist achtzehn und lebt zurückgezogen in einer kleinen Bergarbeiterstadt. Als ihm eher zufällig ein kleiner Revolver in die Hände fällt, entwickelt er eine Faszination, die im Widerspruch zu seiner eigentlich pazifistischen Haltung steht. Aus dieser widersprüchlichen Anziehung entsteht eine Idee: Dick gründet einen geheimen Club, „Die Dandys“, in dem sich die orientierungslosen Jugendlichen der Stadt versammeln. Der Club folgt einer eigenen Philosophie, in der Waffen und Pazifismus nebeneinander bestehen sollen, zusammengehalten von einer einzigen obersten Regel: Nie die Waffe heben. Doch je fester die Gruppe zusammenwächst, desto deutlicher zeigt sich, dass Regeln, die auf einem inneren Widerspruch beruhen, unter Druck zu zerbrechen drohen.
Entstehungsgeschichte
„Dear Wendy“ entstand 2005 unter der Regie von Thomas Vinterberg. In den Hauptrollen sind Jamie Bell, Bill Pullman, Michael Angarano und Danso Gordon zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi, Drama und Liebesfilm deutet auf eine Erzählung, die sich nicht auf ein einzelnes Genre festlegen lässt und Tonlagen bewusst gegeneinander ausspielt: Leichtigkeit trifft auf Bedrohung, jugendliche Gruppendynamik auf ernste Konsequenzen. Dass die Geschichte um einen selbst gegründeten Club mit eigenem Regelwerk kreist, verweist auf ein Interesse an Gruppenpsychologie und daran, wie Ideale sich verselbstständigen können, sobald sie kollektiv gelebt werden. Der Widerspruch zwischen Pazifismus und Waffenbesitz steht dabei erkennbar im Zentrum der Anlage und wird nicht als Randmotiv, sondern als tragende Spannung der Erzählung genutzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich „Dear Wendy“ im mittleren Feld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinen 2005 sind mittlerweile zwanzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Genrekombinationen aus Drama und Krimi mit gesellschaftskritischem Unterton im Coming-of-Age-Bereich keine Seltenheit waren. Innerhalb dieses Feldes bleibt der Titel ein Werk mit klar erkennbarer thematischer Zuspitzung, dessen Bewertungsbasis bislang zu gering ist, um von einer gefestigten Rezeption zu sprechen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jamie Bell als Dick Dandelion
- Bill Pullman als Krugsby
- Michael Angarano als Freddie
- Danso Gordon als Sebastian
- Novella Nelson als Clarabelle
- Chris Owen als Huey
- Alison Pill als Susan
- Mark Webber als Stevie
- Trevor Cooper als Dick's Dad
- Matthew Géczy als Young Officer
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Verfügbarkeit
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