Das Wunder von Bern (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sönke Wortmann |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommer 1954: Die Sowjetunion beginnt, ihre Kriegsgefangenen zu entlassen. Unter ihnen ist Richard, der Vater des elfjährigen Matthias, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in einer Bergarbeiterstadt in Ostdeutschland lebt. In den Jahren der Abwesenheit hat der fußballbegeisterte Junge in dem Nationalspieler Helmut Rahn eine Vaterfigur gefunden, der sich seinerseits um ihn kümmert. Richards Rückkehr, gezeichnet von langer Gefangenschaft, bringt das eingespielte Familienleben durcheinander. Er tut sich schwer, in der Nachkriegswirklichkeit anzukommen. Während Matthias fiebrig auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Bern wartet, kann sein Vater dem Fußball nichts abgewinnen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Sönke Wortmann. In den Hauptrollen sind Louis Klamroth, Peter Lohmeyer, Johanna Gastdorf und Mirko Lang zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Komödie deutet darauf hin, dass die schwere Nachkriegsthematik – Heimkehr, Entfremdung, Trauma – nicht ausschließlich ernst verhandelt wird, sondern immer wieder von leichteren, familiären und sportlichen Momenten aufgefangen wird. Die Geschichte verknüpft ein großes, öffentliches Ereignis, die Fußballweltmeisterschaft, mit einem sehr privaten Konflikt zwischen einem Vater und seinem Sohn. Dass die Erzählung aus der Perspektive eines Kindes gedacht ist, das sich einen Ersatzvater gesucht hat, verleiht dem Familienkonflikt zusätzliches Gewicht: Der leibliche Vater muss sich seinen Platz erst wieder erarbeiten, während der Sohn ihn emotional bereits an eine andere Figur verloren hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite, gefestigte Bewertungsgrundlage ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile mehr als zwanzig Jahre vergangen, was den Film innerhalb der deutschen Kinolandschaft, die sich mit der unmittelbaren Nachkriegszeit befasst, zu einem inzwischen älteren Beitrag macht. Innerhalb der Genrekombination aus Drama und Komödie nimmt er eine Position ein, die historische Ernsthaftigkeit mit emotional zugänglicher, familientauglicher Erzählweise verbindet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Louis Klamroth als Matthias Lubanski
- Peter Lohmeyer als Richard Lubanski
- Johanna Gastdorf als Christa Lubanski
- Mirko Lang als Bruno Lubanski
- Birthe Wolter als Ingrid Lubanski
- Katharina Wackernagel als Annette Ackermann
- Peter Franke als Sepp Herberger
- Sascha Göpel als Helmut Rahn
- Holger Dexne als Horst Eckel
- Simon Verhoeven als Ottmar Walter
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Verfügbarkeit
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