Der Nachname (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sönke Wortmann |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 7.330.755 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Familientreffen auf Lanzarote soll harmonisch verlaufen, doch die Böttchers finden weder ihr vertrautes Ferienhaus noch ihren familiären Frieden wieder. Stephan und Elisabeth reisen mit den frisch gebackenen Eltern Thomas und Anna an, und schon bei der Ankunft wird klar, dass sich einiges verändert hat. Für Aufruhr sorgt vor allem die Neuigkeit, dass Mutter Dorothea und Adoptivsohn René ihre Beziehung vertieft haben und nun einen gemeinsamen Kinderwunsch verkünden. Über Erbfragen, die Möglichkeit einer Schwangerschaft und das, was Familie heute überhaupt bedeuten kann, wird in wechselnden Bündnissen leidenschaftlich gestritten. Die spanische Sonne, eine junge Gärtnerin und der unfreiwillige Genuss von Haschkeksen treiben die Situation zusätzlich in Richtung Eskalation.
Entstehungsgeschichte
„Der Nachname“ entstand 2022 unter der Regie von Sönke Wortmann. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Zur Besetzung gehören Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz und Caroline Peters, die die zerstrittene Familie Böttcher und ihr Umfeld verkörpern.
Hinter den Kulissen
Als reinrassige Komödie setzt der Film auf ein bewährtes Prinzip: Eine Gruppe von Verwandten wird an einen Urlaubsort verpflanzt, wo Konflikte, die sich sonst vermeiden ließen, plötzlich auf engstem Raum aufeinanderprallen. Die Konstellation aus Ehepaaren, Eltern, Geschwistern und einem Adoptivsohn erlaubt es, mehrere Streitthemen gleichzeitig zu verhandeln – Erbschaft, Elternschaft, Beziehungsmodelle –, ohne dass eine einzelne Figur im Zentrum stehen muss. Dass ausgerechnet Rauschmittel wie Haschkekse und die Präsenz einer jungen Gärtnerin als Katalysatoren dienen, verweist auf eine Erzählweise, die Situationskomik über pointierte Dialoge stellt und die Eskalation bewusst ins Absurde treibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind bislang drei Jahre vergangen, sodass sich noch kein langfristiges Bild seiner Wahrnehmung abzeichnet. Innerhalb der deutschen Komödienlandschaft reiht er sich mit seinem Ensemble aus bekannten Namen und seiner Familien- und Urlaubskulisse in eine vertraute Tradition ein.
Bilder






Besetzung & Stab
- Iris Berben als Dorothea
- Christoph Maria Herbst als Stephan
- Florian David Fitz als Thomas
- Caroline Peters als Elisabeth
- Justus von Dohnányi als René
- Janina Uhse als Anna
- Elena Sancho Pereg als Lucia
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Verfügbarkeit
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