Bibi Andersson
Werdegang
Bibi Andersson, geboren am 11. November 1935, war eine schwedische Schauspielerin, die vor allem durch ihre wiederholte Zusammenarbeit mit dem Regisseur Ingmar Bergman bekannt wurde. Ihre künstlerischen Ambitionen wurden schon früh von ihrer älteren Schwester Gerd Andersson unterstützt, die als Balletttänzerin an der Königlichen Oper wirkte und 1951 ihr Schauspieldebüt gab. Bibi Andersson selbst begann zunächst mit kleinen Rollen und Werbeauftritten, bevor sie 1953 in „Dum-Bom" neben Nils Poppe debütierte. 1954 begann sie die Schauspielausbildung am Königlichen Dramatischen Theater, brach diese jedoch wegen einer kurzen Beziehung zu Ingmar Bergman ab und folgte ihm an das Stadttheater Malmö, wo sie in Stücken von August Strindberg und Hjalmar Bergman auftrat. Bergman besetzte sie zunächst in kleineren Rollen, später in größeren Parts in „Wilde Erdbeeren" und „Das siebte Siegel". Ab den 1960er-Jahren erhielt sie auch internationale Angebote, unter anderem für „I Never Promised You a Rose Garden" (1977). Während des Bürgerkriegs in Jugoslawien engagierte sie sich für kulturelle Initiativen in Sarajevo.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme von Bibi Andersson als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel decken einen Zeitraum von 1957 bis 2008 ab, also 51 Jahre, und reichen von Drama und Liebesfilm über Komödie, Fantasy, Western, Action, Abenteuer bis Historie. Das breite Genrespektrum deutet auf eine vielseitige Karriere hin. Der erste bei uns gelistete Titel erschien, als sie 22 Jahre alt war, der letzte, als sie 73 war.
Einordnung
Die sieben Titel erhalten bei uns Bewertungen zwischen 6,3 und 8,1, im Schnitt 7,3 von 10. Die höchsten Werte erzielen „Persona" und „Wilde Erdbeeren" mit jeweils 8,1, die niedrigste Bewertung liegt bei „Duell in Diablo" mit 6,3. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 51 Jahre, was eine über Jahrzehnte anhaltende Präsenz im Filmgeschäft widerspiegelt.