Das Phantom der Oper (1925)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Julian |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1925-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (418 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Pariser Opernhaus geht ein grotesk entstellter Komponist um, bekannt als das „Phantom“. Er hat sich in Christine Daae verliebt und verhilft ihr im Verborgenen zum Aufstieg zur gefeierten Opernsängerin. Schließlich lockt er sie in sein unterirdisches Versteck und gesteht ihr dort seine Liebe.
Christines Herz gehört jedoch Raoul de Chagny. Mit ihm plant sie, nach ihrem nächsten Auftritt zu fliehen. Als das Phantom davon erfährt, entführt es Christine. Damit zieht es nicht nur den Zorn Raouls auf sich, sondern auch den einer aufgebrachten Menge von Parisern, die sich an seine Fersen heftet.
Entstehungsgeschichte
Rupert Julian inszenierte den Film, der 1925 erschien. Lon Chaney, Norman Kerry, Mary Philbin und Arthur Edmund Carewe gehören zur Besetzung. 1929 kam der Film erneut heraus, diesmal mit Ton, der über Tonplatten des Vitaphone-Verfahrens von Western Electric wiedergegeben wurde. Daraus folgt, dass die ursprüngliche Fassung ohne Tonspur auskam. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist allein dem Horror zugeordnet, verbindet das Unheimliche aber eng mit einer Liebesgeschichte. Das Phantom ist zugleich Förderer und Bedrohung: Es macht Christines Karriere möglich und beansprucht sie im selben Zug für sich. Diese Doppelrolle verleiht der Figur eine Tragik, die über das bloße Schreckensbild hinausgeht.
Der Schauplatz trägt die Geschichte. Über der Erde liegt die glanzvolle Welt der Oper, darunter das verborgene Reich des Entstellten. Die räumliche Trennung spiegelt die gesellschaftliche: Wer nicht dem Bild der Bühne entspricht, bleibt im Untergrund. Die Hetzjagd der Menge am Ende des Konflikts führt beide Welten gewaltsam zusammen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten fällt die Bewertung klar positiv aus, bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Bemerkenswert ist der Abstand: 101 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute, und dennoch findet der Film weiterhin ein Publikum, das ihn bewertet. Im Horrorgenre markiert er damit einen frühen Punkt, an dem sich das Unheimliche mit Oper, Leidenschaft und gesellschaftlicher Ausgrenzung verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lon Chaney als Erik, The Phantom
- Norman Kerry als Vicomte Raoul de Chagny
- Mary Philbin als Christine Daaé
- Arthur Edmund Carewe als Ledoux
- Gibson Gowland als Simon Buquet
- Snitz Edwards als Florine Papillon
- John St. Polis als Comte Philip de Chagny
- Virginia Pearson als Carlotta
- Olive Ann Alcorn als La Sorelli (uncredited)
- Betty Van Allen als Ballerina (uncredited)
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