Das Milliarden Dollar-Gehirn (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Russell |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Agent Harry Palmer wird nach Skandinavien geschickt, um eine brisante Fracht abzufangen: mit Viren verseuchte Eier, die im Auftrag des texanischen Kommunistenhassers Midwinter in die Sowjetunion geschmuggelt werden sollen. Midwinter verfolgt mit seiner privaten Streitmacht deutlich größere Ziele als bloße Sabotage, er will dem sowjetischen Riesenreich direkt zu Leibe rücken. Palmer ist bei dieser Mission nicht allein unterwegs, an seiner Seite steht die resolute Anya, die sich als ebenso findig erweist wie er selbst. Aus dieser Konstellation entsteht eine Mischung aus Spionagegeschichte und schriller Zeitkomödie, deren Ausgang hier nicht vorweggenommen wird.
Entstehungsgeschichte
„Das Milliarden Dollar-Gehirn“ entstand 1967 unter der Regie von Ken Russell. In den Hauptrollen sind Michael Caine als Harry Palmer sowie Karl Malden, Ed Begley und Oskar Homolka zu sehen. Der Thriller ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Beschreibung als „poppige Agentenkomödie im knalligen Sixties-Flair“ verrät, dass der Film sich nicht als nüchterner Politthriller versteht, sondern die Konventionen des Agentengenres mit einer betont bunten, überzeichneten Machart verbindet. Die Figur des Texaners Midwinter, der mit privater Armee einen ganzen Staat herausfordern will, treibt die Handlung ins Überdrehte und macht deutlich, dass Größenwahn und Kalter-Krieg-Paranoia hier komödiantisch zugespitzt werden. Dass Palmer nicht als einsamer Held, sondern mit der toughen Anya an seiner Seite agiert, verschiebt das klassische Agentenbild zusätzlich und öffnet Raum für ein Spiel mit Rollenerwartungen, das über reine Spannung hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis fällt die Resonanz auf den Film verhalten aus. Seit seiner Entstehung 1967 sind mittlerweile deutlich mehr als fünfzig Jahre vergangen, ein Zeitabstand, der die betont sechzigerjahretypische Machart und die damalige Sicht auf den Kalten Krieg deutlich als Produkt ihrer Entstehungszeit erkennbar macht. Innerhalb des Thriller-Genres nimmt der Titel mit seiner komödiantischen Einfärbung eine Sonderstellung ein, die ihn von nüchternen Agentenfilmen jener Jahre unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Caine als Harry Palmer
- Karl Malden als Leo Newbigen
- Ed Begley als General Midwinter
- Oskar Homolka als General Stok
- Françoise Dorléac als Anya
- Guy Doleman als Colonel Ross
- Vladek Sheybal als Dr. Eiwort
- Milo Sperber als Basil
- Janos Kurutz als Latvian Gangster
- Alexei Jawdokimov als Latvian Gangster
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Verfügbarkeit
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