Das Licht der Illusion (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hirokazu Kore-eda |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (210 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Yumiko wächst in Osaka auf und trägt eine frühe Erinnerung mit sich: Als Zwölfjährige konnte sie ihre Großmutter nicht davon abhalten, sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufzumachen. Jahre später heiratet sie Ikuo, in dem sie zunächst eine Art Wiederkehr der alten Frau erkennt. Das junge Paar bekommt einen Sohn, doch nur drei Monate nach dessen Geburt wird gemeldet, Ikuo habe sich vor einen Vorortzug geworfen. Zurück bleiben nur ein Schuh und ein kleines Glöckchen, das er als Schlüsselanhänger trug. Fünf Jahre später vermittelt eine Nachbarin Yumiko an einen Witwer, der mit seiner Tochter in einem Fischerdorf am Meer lebt. Sie zieht zu ihm, und der Film begleitet, wie sie versucht, mit dem Verlust und der ungeklärten Erinnerung an Ikuo zu leben.
Entstehungsgeschichte
„Das Licht der Illusion“ (Originaltitel „Maborosi“) entstand 1995 unter der Regie von Hirokazu Kore-eda. In den Hauptrollen sind 江角マキコ, Tadanobu Asano, Takashi Naito und 木内みどり zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf äußere Dramatik und richtet den Blick stattdessen auf innere Zustände: Trauer, Unsicherheit, das Weiterleben nach einem unerklärten Verlust. Dass der Tod von Ikuo nie eindeutig eingeordnet wird, prägt die gesamte Erzählstruktur – Yumiko bleibt mit Fragen zurück, die der Film nicht auflöst, sondern in Bildern von Wasser, Zügen und Weite spiegelt. Der Ortswechsel von der Stadt Osaka zu einem Fischerdorf markiert dabei auch einen Wechsel der emotionalen Landschaft, ohne dass die Vergangenheit dadurch verschwindet. Die Konzentration auf eine einzelne Figur und ihre Wahrnehmung erlaubt eine ruhige, fast meditative Erzählweise, die dem Genre Drama eine zurückgenommene, introspektive Form gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer Stimmenbasis im niedrigen dreistelligen Bereich zählt der Film zu den eher leise wahrgenommenen Werken seines Regisseurs. Seit der Entstehung 1995 sind mittlerweile knapp drei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Anlage des Films – ein reduziertes, auf eine Figur konzentriertes Trauerdrama – etwas relativiert hätte. Innerhalb des Dramengenres steht er für eine Erzählhaltung, die auf Zurückhaltung statt auf Zuspitzung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Makiko Esumi als Yumiko
- Tadanobu Asano als Ikuo
- Takashi Naito als Tamio
- Midori Kiuchi als Michiko
- Akira Emoto als Yoshihiro
- Mutsuko Sakura als Tomeno
- Hidekazu Akai als Master
- Hiromi Ichida als Hatsuko
- Minori Terada als Detective
- Ren Osugi als Hiroshi
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Verfügbarkeit
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