Like Father, like Son (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hirokazu Kore-eda |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 19.978.961 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (820 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ryota und seine Frau Midori erfahren, dass Keita, ihr sechsjähriger Sohn, nicht ihr leibliches Kind ist: Zwei Neugeborene wurden im Krankenhaus nach der Geburt vertauscht. Das gesamte Umfeld rät den Eltern, das Kind gegen das eigene einzutauschen. Sie selbst sind ratlos und wissen nicht, was für sie besser wäre und was für die Kinder, zumal sechs Jahre Kindheit hinter ihnen liegen. Unsicher beginnen sie und das andere betroffene Paar, den Rücktausch über ein Wochenende zu erproben. Wie diese Probe ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Das Drama erschien 2013, die Regie führte Hirokazu Kore-eda. Masaharu Fukuyama steht an der Spitze der Besetzung, zu der außerdem 尾野真千子, 真木よう子 und リリー・フランキー gehören. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ab null Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film beschränkt sich auf ein einziges Genre, und diese Beschränkung passt zum Stoff. Es gibt keinen Schuldigen zu ermitteln und keine Bedrohung abzuwehren; die ganze Spannung liegt in einer Entscheidung, die niemand treffen möchte und die sich trotzdem nicht aufschieben lässt. Die Anlage ist dabei symmetrisch gebaut: Zwei Paare stehen vor derselben Frage, und was für das eine ein Gewinn wäre, ist für das andere ein Verlust. Dass der Rücktausch zunächst nur über ein Wochenende erprobt wird, ist erzählerisch der entscheidende Griff, denn er verwandelt eine abstrakte Frage in einen konkreten Zeitraum mit konkreten Kindern. Die Freigabe ohne Altersbeschränkung sagt etwas über den Ton: Der Konflikt wird nicht über Zuspitzung ausgetragen, sondern über Beobachtung.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein deutlich zustimmender Wert, wie ihn Dramen erreichen, die ihre Figuren nicht vorführen. 13 Jahre nach dem Erscheinen hat der Film nichts von seiner Ausgangsfrage eingebüßt, denn was Elternschaft ausmacht, Herkunft oder gemeinsame Zeit, lässt sich nicht mit dem Stand der Technik oder der Zeitumstände beantworten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Masaharu Fukuyama als Ryota Nonomiya
- Machiko Ono als Midori Nonomiya
- Yoko Maki als Yukari Saiki
- Lily Franky als Yudai Saiki
- Jun Fubuki als Nobuko Nonomiya
- Jun Kunimura als Kazushi Kamiyama
- Kirin Kiki als Riko Ishizeki
- Isao Natsuyagi als Ryosuke Nonomiya
- Arata Iura als Shinichi Yamabe
- Keita Ninomiya als Keita Nonomiya
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Verfügbarkeit
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