Das Leben nach dem Tod in Denver (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Fleder |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 529.766 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (446 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jimmy hat mit dem Verbrechen abgeschlossen. Früher war er Gangster, doch man nannte ihn „El Santo“, den Heiligen, weil er nie einen Menschen getötet hat. Seine Waffen waren Worte und ein eleganter Auftritt. Inzwischen führt er in Denver ein ruhiges Leben, fernab der alten Geschäfte.
Diese Ruhe endet, als sein früherer Boss vor der Tür steht, bekannt als „der Mann mit dem Plan“. Er hat einen letzten Auftrag: Ein junger Mann, der mit der Ex-Freundin seines Sohnes zusammen ist, soll einen gehörigen Schrecken bekommen. Jimmy trommelt dafür seine alten Weggefährten zusammen. Doch einer von ihnen verliert die Nerven, und aus dem vermeintlich harmlosen Einschüchtern wird eine Lage, die niemand mehr im Griff hat.
Entstehungsgeschichte
Gary Fleder inszenierte das Krimidrama, das 1995 herauskam und im Englischen „Things to Do in Denver When You're Dead“ heißt.
Vor der Kamera stehen Andy Garcia, Christopher Lloyd, William Forsythe und Bill Nunn. Ihre Namen stehen für eine Geschichte, die ganz von einer Gruppe ehemaliger Kumpane lebt, die ein Mann noch einmal um sich schart. Für Zuschauer unter 16 Jahren ist der Film nicht freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Krimi greifen hier ineinander. Der kriminelle Auftrag liefert das Gerüst, doch im Mittelpunkt steht ein Mann, der sich ein anderes Leben aufgebaut hat und nun von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Das Motiv des einen letzten Jobs ist ein vertrauter Ausgangspunkt, der fast immer auf Komplikationen zuläuft.
Aufschlussreich ist der Spitzname der Hauptfigur. Ein Gangster, der ohne Gewalt auskommt, trägt einen inneren Widerspruch in sich, und die Handlung ist so angelegt, dass genau dieser Widerspruch auf die Probe gestellt wird. Das Scheitern entsteht nicht durch einen äußeren Gegner, sondern durch die Schwäche eines Einzelnen in der eigenen Gruppe.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 Punkten ergeben ein solides Ergebnis im oberen Mittelfeld. Die Bewertungsbasis bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich und ist damit überschaubar, aber nicht zufällig.
31 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für jene Spielart des Gangsterkinos, die sich stärker für Loyalität, Schuld und die Last früherer Entscheidungen interessiert als für das Verbrechen selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Garcia als Jimmy "The Saint" Tosnia
- Christopher Lloyd als Pieces
- William Forsythe als Franchise
- Bill Nunn als Easy Wind
- Treat Williams als Critical Bill
- Jack Warden als Joe Heff
- Steve Buscemi als Mister Shhh
- Fairuza Balk als Lucinda
- Gabrielle Anwar als Dagney
- Christopher Walken als The Man with the Plan
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Verfügbarkeit
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