Das Leben der Anderen (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Florian Henckel von Donnersmarck |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 77.672.685 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (4.269 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman und dessen Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland, ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub; immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“. Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in „das Leben der Anderen“ – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – führt Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins vor Augen und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Doch das einmal in Gang gesetzte System lässt sich nicht mehr stoppen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2006 unter der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck. Die Besetzung umfasst Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch und Ulrich Tukur. Die Altersfreigabe liegt bei 12.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Thriller. Diese knappe Kombination beschreibt die Anlage präzise: Das Drama liegt in der Wandlung einer Figur, die ihr eigenes Handwerk gegen sich selbst kehrt, der Thriller in der Tatsache, dass jede dieser Regungen entdeckt werden kann. Erzählerisch arbeitet der Stoff mit einer strengen Asymmetrie – einer hört zu, die anderen wissen nichts davon –, aus der sich Spannung ohne äußere Beschleunigung ergibt. Die Besetzung mit vier Hauptrollen deutet auf ein Kammerspiel mit klarer Konstellation: Beobachter, Beobachtete und der Vorgesetzte, der den Auftrag erteilt hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen erreicht der Film einen der höchsten Werte, die in diesem Stimmenbereich erreichbar sind; die Bewertung ist damit nicht nur hoch, sondern auch gut abgestützt. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er als deutschsprachiges Drama über staatliche Überwachung da, das seinen Stoff aus einer genau datierten historischen Situation bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Martina Gedeck als Christa-Maria Sieland
- Ulrich Mühe als Gerd Wiesler
- Sebastian Koch als Georg Dreyman
- Ulrich Tukur als Anton Grubitz
- Thomas Thieme als Bruno Hempf
- Hans-Uwe Bauer als Paul Hauser
- Volkmar Kleinert als Albert Jerska
- Matthias Brenner als Karl Wallner
- Charly Hübner als Udo
- Herbert Knaup als Gregor Hessenstein
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Verfügbarkeit
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