Das krumme Haus (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Paquet-Brenner |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.049.844 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.015 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der ehemalige Diplomat Charles Hayward kehrt von Kairo nach London zurück und beginnt dort eine Laufbahn als Privatdetektiv. Als Aristide Leonides, ein reicher und skrupelloser Tycoon, vergiftet in seinem Bett aufgefunden wird, lädt man Hayward in das Haus der Familie ein, damit er den Fall aufklärt.
Je weiter die Ermittlungen fortschreiten, desto unangenehmer wird die Lage. Eine der Hauptverdächtigen ist Sophia, die hübsche Enkelin des Toten – zugleich Haywards Auftraggeberin und seine frühere Geliebte. Die beiden verband in Kairo eine leidenschaftliche Affäre, bis sie eines Tages ohne ein Wort verschwand. Nun muss er seine Gefühle beiseiteschieben und einen klaren Kopf behalten, um die temperamentvolle Sophia und den Rest der feindseligen Familie in den Griff zu bekommen.
Entstehungsgeschichte
Gilles Paquet-Brenner führte Regie, der Film erschien 2017. Glenn Close, Max Irons, Stefanie Martini und Christina Hendricks tragen die Handlung. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Mystery, Krimi und Thriller, und diese Staffelung passt zur klassischen Anlage eines Falls im geschlossenen Kreis. Der Tote liegt im eigenen Bett, das Haus ist voller Angehöriger, und damit steht die Täterfrage von Anfang an im Familienverband.
Der Kunstgriff besteht darin, den Ermittler nicht außerhalb dieses Kreises zu belassen. Weil seine Auftraggeberin zugleich verdächtig ist und weil ihn mit ihr eine gemeinsame Vorgeschichte verbindet, kann er keine der beiden Rollen sauber trennen. Jede Erkenntnis über die Familie ist zugleich eine über sie. Die Erzählung bezieht ihre Spannung deshalb weniger aus der Frage, wer das Gift verabreicht hat, als aus der Frage, ob der Ermittler seinem eigenen Urteil trauen kann.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,4 von 10, gestützt auf eine vierstellige Zahl abgegebener Stimmen. Die Zahl der Beteiligten ist überschaubar, das Urteil innerhalb dieses Kreises aber einheitlich. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht damit ein zurückhaltend positives Urteil zu Buche, wie es Kriminalstoffe erreichen, die ihre Wirkung aus einem begrenzten Personenkreis und einem einzigen Schauplatz beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Close als Lady Edith de Haviland
- Max Irons als Charles Hayward
- Stefanie Martini als Sophia de Haviland
- Christina Hendricks als Brenda Leonides
- Terence Stamp als Chief Inspector Taverner
- Honor Kneafsey als Josephine Leonides
- Julian Sands als Philip Leonides
- Gillian Anderson als Magda Leonides
- Christian McKay als Roger Leonides
- Amanda Abbington als Clemency Leonides
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Verfügbarkeit
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