Das Haus der Lady Alquist (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Cukor |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-05-04 |
| Budget | 2.068.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 |
Trailer
Worum es geht
Paula Alquist verbringt ihren Urlaub in Italien, als sie dem charmanten Pianisten Gregory Anton begegnet, der sie für sich gewinnt. Die beiden heiraten, und Gregory schlägt vor, nach London zu ziehen, in jenes Haus, das Paula von ihrer Tante erbte, einer Frau, die auf ungeklärte Weise ermordet wurde. Zunächst scheint das Paar glücklich, doch nach und nach wird Paula von merkwürdigen Sinnestäuschungen geplagt, während ihr Mann zunehmend kühl und abwesend wirkt. Parallel dazu nimmt sich ein Ermittler von Scotland Yard, der Gefühle für Paula hegt, erneut des ungelösten Mordfalls an der alten Dame an. Wie sich die Ereignisse im Haus und die Vorgeschichte des Mordes zueinander verhalten, bleibt der eigentliche Spannungsbogen der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte George Cukor bei diesem 1944 entstandenen Film. In den zentralen Rollen sind Charles Boyer als Gregory Anton, Ingrid Bergman als Paula Alquist, Joseph Cotten als der ermittelnde Detective sowie May Whitty zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama, Mystery und Krimi zeigt, wie eng psychologische Zuspitzung und kriminalistische Aufklärung hier verzahnt sind: Die Geschichte lebt weniger von äußerer Action als vom schleichenden Zweifel, den Paula an ihrer eigenen Wahrnehmung entwickelt. Dass ein Ermittler parallel einen alten Mordfall neu aufrollt, gibt der Handlung eine zweite Zeitebene, in der Vergangenheit und Gegenwart des Hauses miteinander verschränkt werden. Die Besetzung mit vier tragenden Figuren – dem charmanten Ehemann, der verunsicherten Ehefrau, dem aufmerksamen Detective und einer älteren Nebenfigur – deutet auf eine Erzählung, die auf wenige, aber genau gezeichnete Beziehungen setzt statt auf ein breites Figurenensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einem mittlerweile beachtlichen Publikum steht der Film im oberen Bereich seines Genres. Seit seinem Erscheinen 1944 sind über achtzig Jahre vergangen, doch die Grundkonstellation aus Manipulation, Zweifel an der eigenen Wahrnehmung und nachträglicher Aufklärung eines Verbrechens bleibt innerhalb des Thriller- und Krimigenres ein tragfähiges Gerüst, das den Film auch aus heutiger Sicht nachvollziehbar macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Boyer als Gregory Anton
- Ingrid Bergman als Paula Alquist
- Joseph Cotten als Brian Cameron
- May Whitty als Miss Thwaites
- Angela Lansbury als Nancy
- Barbara Everest als Elizabeth
- Emil Rameau als Maestro Guardi
- Edmund Breon als General Huddleston
- Halliwell Hobbes als Mr. Muffin
- Tom Stevenson als Williams
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Verfügbarkeit
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