Ein neuer Stern am Himmel (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Cukor |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik, Liebesfilm |
| Laufzeit | 181 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.019.770 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Schauspieler Norman Maine befindet sich auf dem absteigenden Ast. Bei einer Wohltätigkeitsgala bewahrt ihn die junge Sängerin Esther gerade noch davor, sich betrunken vor aller Augen lächerlich zu machen. Norman findet Gefallen an ihr und beschließt, sie zu fördern.
Von da an nimmt Esthers kometenhafter Aufstieg in Hollywood seinen Lauf, und die beiden heiraten. Doch während ihr Stern steigt, geht es mit dem trinkenden Norman immer weiter bergab. Esther entscheidet sich schließlich, ihre Karriere zu opfern, um ihn zu pflegen. Norman aber ringt sich zu einem drastischen Schritt durch, der das Leben beider verändert.
Entstehungsgeschichte
George Cukor führte Regie bei diesem Film von 1954. Judy Garland, James Mason, Jack Carson und Charles Bickford bilden die Besetzung. Der englische Titel lautet „A Star Is Born“. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was zu einem Stoff passt, der Alkoholabhängigkeit und persönlichen Niedergang ernsthaft behandelt.
Hinter den Kulissen
Drama, Musik und Liebesfilm bilden hier eine enge Einheit. Der Musikanteil ergibt sich aus Esthers Weg als Sängerin, der Liebesfilm aus der Beziehung zu Norman, und das Drama aus dem gegenläufigen Schicksal der beiden. Die Anlage lebt von einer klaren Bewegung in zwei Richtungen: Der Aufstieg der einen Figur und der Abstieg der anderen verlaufen gleichzeitig und bedingen einander.
Hollywood bildet dabei nicht nur den Schauplatz, sondern auch das Thema. Der Film blickt auf eine Welt, in der Ruhm schnell entsteht und ebenso schnell vergeht. Normans Alkoholsucht steht für die Schattenseite dieses Betriebs, Esthers Erfolg für seine Verheißung. Die Entscheidung, die eigene Karriere für den Partner aufzugeben, rückt Fragen nach Loyalität und Selbstaufgabe in den Mittelpunkt. So verbindet der Film eine Liebesgeschichte mit einem nüchternen Blick auf Erfolg und seinen Preis.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung klar positiv aus, gestützt von einigen hundert Stimmen. 72 Jahre nach dem Erscheinen findet der Film damit weiterhin ein Publikum, das ihn überwiegend schätzt. Innerhalb des Musikdramas gehört er zu den Werken, die den Blick hinter die Fassade des Showgeschäfts richten und eine Liebesgeschichte mit dem Aufstieg und Fall zweier Karrieren verknüpfen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Judy Garland als Vicki Lester
- James Mason als Norman Maine
- Jack Carson als Matt Libby
- Charles Bickford als Oliver Niles
- Tommy Noonan als Danny McGuire
- Lucy Marlow als Lola Lavery
- Amanda Blake als Susan Ettinger
- Irving Bacon als Graves
- Hazel Shermet als Libby's Secretary
- James Brown als Glenn Williams (uncredited)
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Verfügbarkeit
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