Das Gift (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudia Llosa |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-06 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amanda liegt im Sterben, fernab von ihrem gewohnten Leben. An ihrer Seite sitzt David, ein Junge, der weder ihr Sohn ist noch sonst in einer vertrauten Beziehung zu ihr steht. Während die Zeit für Amanda knapp wird, führt David sie durch eine Erinnerung, die sich Stück für Stück zusammensetzt. Es geht um eine Geschichte, die von zwanghafter Eifersucht erzählt, von einer Gefahr, die sich nicht greifen lässt, und von einer Mutterliebe, die so stark ist, dass sie über die eigentliche Erzählung hinausgreift. Der Film hält die Auflösung dieser Bedrohung zurück und lässt Amanda und den Zuschauer gemeinsam nach den Zusammenhängen suchen.
Entstehungsgeschichte
"Das Gift" entstand 2021 unter der Regie von Claudia Llosa und trägt im Original den Titel "Fever Dream". Die Besetzung umfasst María Valverde, Guillermo Pfening, Dolores Fonzi und Germán Palacios. Der Film ist als Spielfilm angelegt, der sich zwischen Thriller, Drama und Mystery bewegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Mystery deutet an, dass es weniger um äußere Spannung als um ein schrittweises Verstehen geht: eine Bedrohung, die unsichtbar bleibt, verlangt eine Erzählweise, die auf Andeutung und Verzögerung setzt statt auf klare Erklärungen. Dass die Geschichte über einen Dialog zwischen einer Sterbenden und einem Kind erzählt wird, das nicht ihr eigenes ist, verschiebt den Fokus von einer klassischen Elternfigur auf ein Verhältnis, das sich erst im Erzählen selbst klärt. Die Mutterliebe, die im Zentrum steht, wird damit nicht direkt gezeigt, sondern als etwas verhandelt, das sich über Umwege, Erinnerung und Angst erschließt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich "Das Gift" im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinen im Jahr 2021 sind inzwischen mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verändert hat. Innerhalb des Mystery-Thrillers, der auf psychologische Verunsicherung statt auf klare Antworten setzt, reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die Angst und familiäre Bindung über Andeutung statt über explizite Handlung vermitteln.
Bilder




Besetzung & Stab
- María Valverde als Amanda
- Guillermo Pfening als Marco
- Dolores Fonzi als Carola
- Germán Palacios als Omar
- Emilio Vodanovich als David
- Guillermina Sorribes Liotta als Nina
- Marcelo Michinaux
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Verfügbarkeit
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