Cujo (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Teague |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-08-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Donna Trenton lebt als frustrierte amerikanische Ehefrau, und dieses Leben wird ihr endgültig zur Hölle, sobald ihr Mann von der Affäre erfährt. Während die Ehe auseinanderfällt, nimmt an anderer Stelle etwas seinen Lauf, das damit zunächst nichts zu tun hat: Cujo, der Bernhardiner der Familie Camber, wird von einer tollwütigen Fledermaus gebissen.
Beide Stränge laufen zusammen, als Donna in den folgenden Tagen mit ihrem fünfjährigen Sohn Tad zum Autogeschäft der Cambers fährt und der Wagen dort den Geist aufgibt. Aus einer gewöhnlichen Panne wird binnen Kürze ein Belagerungszustand, denn der Hund verwandelt sich langsam, aber sicher in ein mordlüsternes Ungetüm.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Lewis Teague; erschienen ist er 1983. Die tragenden Rollen liegen bei Dee Wallace und Danny Pintauro als Mutter und Sohn, dazu kommen Daniel Hugh Kelly und Christopher Stone. Die Besetzung bleibt damit klein, was zur Anlage des Stoffes passt: Ein großer Teil der Handlung kommt mit wenigen Beteiligten an einem einzigen Ort aus. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung nennt Drama vor Horror, und diese Reihenfolge beschreibt den Aufbau ziemlich genau. Zuerst entsteht ein Ehekonflikt aus Kränkung, Schuld und einem Kind mittendrin; daraus ergibt sich überhaupt erst der Grund, weshalb Mutter und Sohn allein zu einem abgelegenen Anwesen fahren. Ohne dieses Vorfeld wäre die spätere Belagerung nur ein Unglück.
Bemerkenswert ist, dass die Bedrohung kein Ungeheuer aus dem Nichts ist, sondern ein Haustier. Der Biss geschieht früh und bleibt den Figuren verborgen, das Publikum weiß also von Beginn an mehr als Donna. Dieses Gefälle zwischen Wissen und Ahnen trägt die zweite Hälfte, in der ein liegengebliebener Wagen den Handlungsraum radikal begrenzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten aus über tausend abgegebenen Stimmen liegt der Film im Mittelfeld: eine Bewertung, die weder Begeisterung noch Ablehnung ausdrückt, bei einer Beteiligung, die auf beständiges, aber überschaubares Interesse schließen lässt. 43 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem die Reduktion nach: ein Tier, ein Auto, zwei Menschen. Innerhalb des Horrorgenres steht der Film damit auf der nüchternen Seite, weit entfernt von übernatürlichen Erklärungen, und die Freigabe ab 16 verweist auf die Härte, mit der die Belagerung ausgespielt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dee Wallace als Donna Trenton
- Danny Pintauro als Tad Trenton
- Daniel Hugh Kelly als Vic Trenton
- Christopher Stone als Steve Kemp
- Ed Lauter als Joe Camber
- Kaiulani Lee als Charity Camber
- Billy Jayne als Brett Camber
- Mills Watson als Gary Pervier
- Sandy Ward als Bannerman
- Jerry Hardin als Masen
Weitere Filme von Lewis Teague
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.