Lewis Teague
Werdegang
Lewis Teague wurde am 8. März 1938 in Brooklyn, New York, geboren. Er absolvierte ein Praktikum bei Sydney Pollack bei Universal Television und war Produktionsleiter des Rockkonzert-Dokumentarfilms „Woodstock“ (1970). In den 1970er-Jahren arbeitete er für Roger Corman und war als Second-Unit-Regisseur an Filmen wie „Death Race 2000“, „Thunder and Lightning“ und „Avalanche“ beteiligt. Zudem wirkte er als Editor bei Monte Hellmans „Cockfighter“ und Jonathan Demmes „Crazy Mama“ sowie als Second-Unit-Regisseur bei Samuel Fullers „The Big Red One“. Sein Spielfilmdebüt gab er 1974 als Co-Regisseur von „Dirty O'Neil“, gefolgt vom Exploitation-Kriminalfilm „Die Dame in Rot“ (1979), bei dem er auch als Editor mitwirkte. In den 1980er-Jahren inszenierte er zwei Stephen-King-Verfilmungen, „Cujo“ und „Cat's Eye“, sowie „Das Juwel vom Nil“. Später folgten „Navy Seals“ und „Wedlock“. Teague führte außerdem Regie bei Episoden mehrerer Fernsehserien und drehte nach einer fünfjährigen Pause 2007 den Kurzfilm „Cante Jondo“.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme von Lewis Teague als Regisseur verzeichnet, Serien sind darunter keine. Die Titel stammen aus den Jahren 1980 bis 1991, decken damit eine Zeitspanne von elf Jahren ab. Genrelich zeigt sich eine breite Mischung aus Horror, Thriller, Action, Science-Fiction, Krimi, Drama, Abenteuer, Komödie und Liebesfilm, was auf ein vielseitiges Regieprofil ohne klare Genrespezialisierung hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der sechs Titel liegen zwischen 5,4 und 6,7 von 10, im Schnitt bei 6,1 von 10 – ein insgesamt mittleres Niveau ohne größere Ausreißer. Der älteste erfasste Titel entstand 42 Jahre nach Teagues Geburtsjahr, der jüngste 53 Jahre danach. Die im Katalog vorhandenen Filme decken damit einen Ausschnitt aus seiner Schaffenszeit der 1980er- und frühen 1990er-Jahre ab.