Crimes of the Future (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 27.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.551.565 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.330 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft, in der nur noch wenige Menschen echte Schmerzen entwickeln können. Manche von ihnen bringen darüber hinaus immer neue Organe mit unbekannten Fähigkeiten in ihrem Körper hervor.
Saul Tenser gehört zu ihnen. Gemeinsam mit seiner Assistentin Caprice hat er mit neuester Technologie einen Weg gefunden, aus diesen Mutationen Kunst zu machen: Vor Live-Publikum lässt er sich die neu gewachsenen Organe im Zuge einer Performanceshow entfernen. Den staatlichen Organ-Registrierungsbehörden sind diese Darbietungen zusehends ein Dorn im Auge. Hinzu kommt eine mysteriöse Untergrundorganisation, die jeden seiner Schritte verfolgt. Für Saul steht fest, dass die nächste Aufführung die schockierendste werden muss, die je zu sehen war.
Entstehungsgeschichte
David Cronenberg inszenierte den 2022 erschienenen Film. Viggo Mortensen und Léa Seydoux spielen das Zentrum, Scott Speedman und Kristen Stewart vervollständigen die genannte Besetzung. Die Freigabe erfolgte ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Horror und Thriller greifen hier ineinander, ohne dass eines der drei die Führung übernimmt. Das Science-Fiction-Element liefert die Prämisse, ein verändertes Verhältnis von Körper, Schmerz und Wachstum. Der Horror liegt nicht in einer äußeren Bedrohung, sondern im eigenen Organismus, der Dinge tut, die niemand bestellt hat. Der Thriller-Anteil ergibt sich aus Behörde und Untergrundorganisation, also aus zwei Beobachtern mit unterschiedlichen Interessen. Bemerkenswert ist, wie konsequent der Stoff eine körperliche Ausnahmesituation in einen Kulturbetrieb übersetzt: Was am Körper geschieht, wird zur Aufführung, mit Publikum, Ankündigung und Steigerungszwang. Genau daraus entsteht der Druck auf die Hauptfigur, immer weiter zu gehen.
Einordnung & Wirkung
Bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen steht eine Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 zu Buche, ein Mittelwert, wie er bei sperrigen Stoffen häufig entsteht, weil sich Zustimmung und Ablehnung gegenseitig ausgleichen. Vier Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch zu jung für eine feste Position; die Zahl der Stimmen zeigt, dass er wahrgenommen wird, ohne ein breites Publikum zu binden. Im Dreieck seiner Genres steht er am körperbetonten Rand der Science Fiction.
Bilder








Besetzung & Stab
- Viggo Mortensen als Saul Tenser
- Léa Seydoux als Caprice
- Scott Speedman als Lang Dotrice
- Kristen Stewart als Timlin
- Welket Bungué als Cope
- Don McKellar als Wippet
- Tanaya Beatty als Berst
- Nadia Litz als Router
- Lihi Kornowski als Djuna
- Denise Capezza als Odile
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Verfügbarkeit
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