Come on, Come on (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Mills |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 8.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (795 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Leben des Radiojournalisten Johnny verläuft ziemlich unbeschwert, bis seine Schwester Viv ihn bittet, auf ihren neunjährigen Sohn Jesse aufzupassen. Sie selbst muss sich um dessen Vater kümmern. Johnny nimmt den Neffen unter seine Fittiche, und aus der Aushilfe wird eine Reise von Los Angeles nach New York und weiter nach New Orleans. Unterwegs wächst er in die Rolle eines Ersatzvaters hinein, mit allen Ängsten und allem Staunen, die zur Vaterschaft gehören, und zwischen den beiden entsteht langsam eine eigene Verbindung.
Entstehungsgeschichte
Mike Mills führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2021. Die Hauptrolle spielt Joaquin Phoenix, an seiner Seite Gaby Hoffmann, Woody Norman und Scoot McNairy. Die Freigabe gilt ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Diese Beschränkung sagt einiges über die Anlage. Es gibt keinen Kriminalfall, keine komödische Zweitspur, keine Bedrohung von außen, die den Verlauf strukturieren würde. Was den Film trägt, ist die Beziehung selbst und der Umstand, dass ein Erwachsener ohne Vorbereitung in eine Verantwortung gerät, die er nicht gesucht hat. Dass der Erwachsene beruflich Radiojournalist ist, also jemand, der berufsmäßig zuhört und Fragen stellt, passt zur Erzählform: Das Zuhören wird zum Motiv. Die Reise durch mehrere Städte liefert dabei das Gerüst, das ein solcher Stoff braucht, ohne selbst Ereignis zu sein.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt das Urteil klar positiv aus, bei einer noch schmalen Bewertungsbasis. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Spielart des Dramas, die auf Zuspitzung verzichtet und ihre Wirkung aus der Genauigkeit im Kleinen bezieht. Die niedrige Altersfreigabe verweist darauf, dass die Konflikte auf der Ebene des Gesprächs bleiben. Wer Handlung im Sinne von Ereignissen sucht, wird hier wenig finden; wer Figuren beim Zuhören zusehen möchte, umso mehr. Die Beschränkung auf das Drama ist insofern ehrlich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Johnny
- Gaby Hoffmann als Viv
- Woody Norman als Jesse
- Scoot McNairy als Paul
- Molly Webster als Roxanne
- Jaboukie Young-White als Fern
- Deborah Strang als Carol
- Sunni Patterson als Sunni
- Jenny Eliscu als Waitress
- Mary Passeri als Behavioral Center Nurse
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Verfügbarkeit
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