Jahrhundertfrauen (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Mills |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-28 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.664.764 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Santa Barbara, Ende der 70er-Jahre: Dorothea Fields lebt allein an der Westküste von Kaliforniens sonnenverwöhntem Süden. Kopfzerbrechen bereitet ihr vor allem ihr heranwachsender Sohn Jamie, der herauszufinden versucht, was einen wirklichen Mann ausmacht. In ihrer Not wendet sich Dorothea an zwei andere Frauen: an die junge Fotografin Abbie und an Julie, die 16-jährige Freundin ihres Sohnes. Gemeinsam versuchen die drei, Jamie Ratschläge mit auf den Weg zu geben und zu ergründen, was es heißt, in jener Zeit tatsächlich ein Mann zu sein. Anfangs hofft er noch auf Erkenntnisse, doch bald weiß Jamie selbst nicht mehr, an welches Weltbild er eigentlich glauben soll.
Entstehungsgeschichte
Geschrieben ist der Film als reines Drama; Mike Mills verantwortete die Regie, 2016 kam er heraus. Annette Bening spielt die Mutter, Elle Fanning und Greta Gerwig die beiden Frauen, an die sie sich wendet, Billy Crudup ergänzt die Besetzung. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, die Freigabe liegt bei 0 Jahren. Im englischen Sprachraum läuft der Film unter dem Titel „20th Century Women“.
Hinter den Kulissen
Ohne Genremischung fällt umso stärker auf, wie die Erzählung gebaut ist: Eine Frage steht im Zentrum, und drei Frauen unterschiedlichen Alters geben darauf unterschiedliche Antworten. Die Konstellation ist damit weniger eine Handlung als eine Anordnung. Erzieherische Absicht und Ergebnis fallen erkennbar auseinander, denn je mehr Rat Jamie bekommt, desto unsicherer wird er. Dass ausgerechnet die Freundin des Sohnes zu den Ratgeberinnen zählt, verwischt die Grenze zwischen Erwachsenen und Heranwachsenden zusätzlich. Der Schauplatz an der kalifornischen Küste und die Verortung am Ende der 70er-Jahre geben dem Ganzen einen Rahmen, in dem sich die Vorstellungen davon, was ein Mann sei, ohnehin verschoben.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen zählt der Film zu den deutlich positiv aufgenommenen Titeln dieses Bewertungsumfelds. Die Stimmenzahl bleibt moderat, der Wert ist also gut begründet, aber nicht breit abgestützt. Zehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er für das ruhige, figurenzentrierte Drama.
Bilder








Besetzung & Stab
- Annette Bening als Dorothea
- Elle Fanning als Julie
- Greta Gerwig als Abbie
- Billy Crudup als William
- Lucas Jade Zumann als Jamie
- Alison Elliott als Julie's Mother
- Thea Gill als Abbie's Mother
- Vitaly Andrew LeBeau als Young Jamie
- Olivia Hone als Julie's Sister
- Waleed Zuaiter als Charlie
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Verfügbarkeit
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