Code 46 (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Winterbottom |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (413 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Versicherungsdetektiv soll einen Betrug mit gefälschten Ausweispapieren aufklären. Doch im Laufe der Ermittlungen verliebt er sich ausgerechnet in die Frau, die für den Betrug verantwortlich ist.
Damit verstößt er selbst gegen die Vorschriften der Gesellschaft, in der er lebt – einer futuristischen Ordnung, die Identität und persönliche Freiheit streng reglementiert. Aus dem Ermittler wird jemand, der die Regeln bricht, die er eigentlich schützen soll. Welche Konsequenzen diese Liebe hat, entfaltet sich erst nach und nach.
Entstehungsgeschichte
Michael Winterbottom führte Regie, der Film erschien 2003. Tim Robbins und Samantha Morton stehen im Mittelpunkt, ergänzt durch Nabil Elouahabi und Om Puri. Zugänglich ist der Film ab 12 Jahren. Der Titel „Code 46“ bleibt in der deutschen Fassung unverändert.
Hinter den Kulissen
Drama, Science Fiction und Thriller greifen ineinander, doch der Film setzt die Gewichte anders als viele Genrevertreter. Auf genreübliche Effekte verzichtet er, stattdessen dient das urbane Design moderner Metropolen als Hintergrund. Die Zukunft wirkt dadurch nicht fremd, sondern beunruhigend nah an der Gegenwart.
Im Zentrum steht eine Geschichte um Identität und persönliche Freiheit. Der Film entwirft die Schreckensvision einer kontrollierten, hermetisch abgeschlossenen Welt, die auch in ihren Extremen nur eine kurze Spanne von heute entfernt liegt. Daraus entsteht eine Atmosphäre existenzieller Angst. Formal wird das mit kühler, unemotionaler Konsequenz umgesetzt – ein Kontrast zur Liebesgeschichte, die den Kern der Handlung bildet. Gerade dieses Spannungsverhältnis zwischen Gefühl und Kälte macht die Anlage aus: Eine Liebe wird zum Regelverstoß in einer Gesellschaft, die individuelle Bindungen offenbar unter Kontrolle halten will.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld, das Urteil fällt also gemischt aus. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage.
Seit der Veröffentlichung sind 23 Jahre vergangen. In der Science Fiction steht „Code 46“ für eine leise, reduzierte Richtung, die ihre Zukunftsvision über Atmosphäre und Architektur entwickelt statt über aufwendige Effekte, und die das Genre als Rahmen für ein Liebesdrama nutzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Tim Robbins als William Geld
- Samantha Morton als Maria Gonzales
- Nabil Elouahabi als Vendor
- Om Puri als Bahkland
- Emil Marwa als Mohan
- Nina Fog als Wole
- Bruno Lastra als Bikku
- Togo Igawa als Driver
- Natalie Mendoza als Sphinx Receptionist
- Jeanne Balibar als Sylvie
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Verfügbarkeit
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