Cocktail (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Donaldson |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-07-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 171.504.781 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.673 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Brian Flanagan kommt aus der Armee nach New York und will nach oben. Was er findet, ist eine Stelle hinter dem Tresen.
Von Doug Coughlin lernt er das Jonglieren mit Flaschen und Gläsern; gemeinsam träumen sie von einer eigenen Kette. Dazwischen stehen Beziehungen, die nicht halten — bis Brian in Jamaika die wohlhabende Jordan Mooney kennenlernt.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Heywood Goulds halb autobiografischer Roman von 1984; er schrieb auch das Drehbuch. Gould hatte selbst zwischen 1969 und 1981 in New York als Barkeeper gearbeitet.
Regie führte Roger Donaldson. Produziert wurde der Film von Ted Field und Robert W. Cort für Touchstone Pictures, Silver Screen Partners III und Interscope Communications; den Verleih übernahm Buena Vista.
Tom Cruise spielt Brian Flanagan, Bryan Brown den Doug Coughlin, Elisabeth Shue die Jordan Mooney, Lisa Banes die Bonnie, Laurence Luckinbill den Richard Mooney, Kelly Lynch die Kerry Coughlin und Gina Gershon die Coral.
Die Kamera führte Dean Semler, die Musik stammt von J. Peter Robinson; das Soundtrack-Album erschien am 2. August 1988.
Gedreht wurde an der Nordküste Jamaikas — im Jamaica Inn, an den Dunn's River Falls, am Dragon Bay Beach und in der Sandals Royal Plantation. Das Budget betrug 20 Millionen Dollar, der US-Start war am 29. Juli 1988.
Hinter den Kulissen
Die Vorlage stammt von jemandem, der den Beruf zwölf Jahre lang ausgeübt hat. Der Film übernimmt daraus vor allem das Handwerk — das akrobatische Zubereiten von Getränken, das dem Beruf zu neuer Sichtbarkeit verhalf.
Erzählerisch beruht alles auf einer Lehrer-Schüler-Beziehung. Doug Coughlin bringt Brian nicht nur das Handwerk bei, sondern auch eine Haltung dazu — und genau diese Beziehung hielt Gene Siskel für den interessanteren Teil des Films.
Der Wechsel nach Jamaika verschiebt den Ton. Aus einer Geschichte über Arbeit wird eine über Aufstieg durch Heirat.
Einordnung & Wirkung
Bei 20 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 171,5 Millionen ein — 78,2 Millionen in den USA und Kanada, 93,3 Millionen im übrigen Ausland. Damit war er der achterfolgreichste Film des Jahres 1988.
Die Kritik war vernichtend. Rotten Tomatoes weist elf Prozent aus (46 Kritiker, Schnitt 4,4 von 10), Metacritic 12 von 100.
Vincent Canby nannte ihn in der New York Times eine charakterlose, hirnlose Variation alter B-Movie-Formeln. Roger Ebert schrieb, je mehr man über das nachdenke, was in „Cocktail" tatsächlich geschehe, desto deutlicher erkenne man, wie leer und konstruiert er sei. Gene Siskel hielt die Liebesgeschichte für völlig lächerlich.
Bei den Goldenen Himbeeren gewann der Film als schlechtester Film und für das schlechteste Drehbuch. Beim Publikum ergab CinemaScore dagegen ein „B+".
Zwischen 12 von 100 bei Metacritic und Platz acht der Jahresliste liegt eine der größten Diskrepanzen, die sich in Filmbilanzen finden lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Brian Flanagan
- Bryan Brown als Douglas "Doug" Coughlin
- Elisabeth Shue als Jordan Mooney
- Lisa Banes als Bonnie
- Kelly Lynch als Kerry Coughlin
- Gina Gershon als Coral
- Ron Dean als Uncle Pat
- Ellen Foley als Eleanor
- Chris Owens als Soldier
- Louis Ferreira als Soldier
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Verfügbarkeit
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