Chanson der Liebe (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Honoré |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-05-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (269 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Pariser 10. Arrondissement leben Ismaël und Julie seit Jahren als Paar, doch die Beziehung ist erschöpft. In der Hoffnung, wieder Nähe zu finden, holen sie Alice als Dritte ins Spiel – ein Versuch, der die Spannungen zwischen den beiden eher verschärft als löst. Dann stirbt Julie plötzlich an Herzversagen, und Ismaël bleibt mit einer Trauer zurück, die niemand aufzufangen scheint, auch nicht Julies Schwester Jeanne. Erst die Begegnung mit dem jungen Bretonen Erwann öffnet für Ismaël einen neuen Weg, mit dem Verlust umzugehen.
Entstehungsgeschichte
„Chanson der Liebe“ entstand 2007 unter der Regie von Christophe Honoré. In den Hauptrollen sind Louis Garrel, Ludivine Sagnier, Chiara Mastroianni und Clotilde Hesme zu sehen. Der Film ist als Drama mit deutlichem Schwerpunkt auf dem Liebesfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft zwei sehr unterschiedliche Bewegungen: erst die Unsicherheit eines Paares, das sein Beziehungsmodell öffnet und daran fast zerbricht, dann den abrupten Bruch durch einen Todesfall, der jede vorherige Ordnung hinfällig macht. Diese zweigeteilte Struktur – von der Beziehungserprobung zur Trauerbewältigung – macht deutlich, dass es weniger um eine einzelne romantische Konstellation geht als um die Frage, wie Zuneigung sich neu formt, wenn ein vertrauter Mensch plötzlich fehlt. Dass am Ende eine neue, unerwartete Begegnung steht, unterstreicht den Blick auf Liebe als etwas, das sich immer wieder neu zusammensetzt, auch nach Verlust und Enttäuschung. Die Besetzung mit vier gleichrangig gewichteten Figuren spiegelt diese verschobenen Beziehungsgeflechte wider, ohne dass eine einzelne Perspektive die anderen dominiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffälligen Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile mehr als 18 Jahre vergangen, was den Film als einen frühen Beitrag zu jener Reihe europäischer Liebesdramen erscheinen lässt, die Beziehungsmodelle jenseits klassischer Zweierkonstellationen und den Umgang mit plötzlichem Verlust miteinander verbinden. Die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen deutet darauf hin, dass der Titel eher ein Nischenpublikum erreicht hat als ein breites.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis Garrel als Ismaël Bénoliel
- Ludivine Sagnier als Julie Pommeraye
- Chiara Mastroianni als Jeanne
- Clotilde Hesme als Alice
- Grégoire Leprince-Ringuet als Erwann
- Brigitte Roüan als Julie's Mother
- Alice Butaud als Jasmine
- Jean-Marie Winling als Julie's Father
- Yannick Renier als Gwendal
- Annabelle Hettmann als Bar Waitress
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Verfügbarkeit
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