Der Gymnasiast (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Honoré |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-11-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lucas ist siebzehn, schwul und muss mit dem plötzlichen Tod seines Vaters zurechtkommen. Der Unfall, bei dem der Vater starb, lässt sich nicht eindeutig einordnen – ob es sich um einen Suizid gehandelt haben könnte, bleibt offen. Für Lucas verändert sich mit diesem Verlust alles: Er beschreibt sein eigenes Leben als ein wildes Tier, das erst gezähmt werden muss. Zwischen seinem in Paris lebenden Bruder und seiner Mutter, mit der er nun allein zusammenwohnt, sucht er nach einem Weg zurück zu Hoffnung und Zuneigung. Der Film erzählt diesen Prozess ohne ihn auf ein einfaches Ziel hin aufzulösen, sondern als offenen, tastenden Vorgang.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Christophe Honoré, der Film erschien 2022 unter dem deutschen Titel „Der Gymnasiast“, im englischen Sprachraum als „Winter Boy“. In den Hauptrollen sind Paul Kircher als Lucas, Vincent Lacoste, Juliette Binoche und Erwan Kepoa Falé zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama passt zu einem Stoff, der sich ganz auf die innere Erschütterung eines Jugendlichen konzentriert, statt auf äußere Handlung zu setzen. Dass der Tod des Vaters nicht eindeutig als Unfall oder Suizid geklärt wird, gibt der Geschichte eine Schwebe, die Lucas' Trauer zusätzlich verkompliziert – er kann sie nicht in einer klaren Ursache verankern. Die Konstellation aus Mutter, Bruder und einer neuen Umgebung in Paris deutet darauf hin, dass der Film Familienbeziehungen unter dem Druck des Verlusts genauer untersucht, während Lucas' sexuelle Identität als ein weiterer Aspekt seiner Selbstfindung eingebunden ist, nicht als isoliertes Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 aus einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich „Der Gymnasiast“ bislang nicht als breit diskutierter Titel beschreiben, wohl aber als Film, der bei jenen, die ihn gesehen haben, ein mittleres bis positives Echo findet. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 ist noch keine große zeitliche Distanz entstanden, der Film steht damit weiterhin nah an seiner ursprünglichen Veröffentlichung. Innerhalb des Coming-of-Age- und Trauerdramas reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die persönliche Krisen ohne große äußere Dramatik erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Kircher als Lucas Ronis
- Vincent Lacoste als Quentin Ronis
- Juliette Binoche als Isabelle Ronis
- Erwan Kepoa Falé als Lilio Rosso
- Christophe Honoré als Claude Ronis
- Adrien Casse als Oscar
- Pascal Cervo als Père Benoît
- Anne Kessler als Sonia
- Elliot Jenicot als Thierry
- Isabelle Thevenoux als Sophie
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Verfügbarkeit
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