Nadine Labaki
Werdegang
Nadine Labaki wurde am 18. Februar 1974 im Libanon geboren. Bevor sie sich dem Spielfilm zuwandte, machte sie sich als Regisseurin von Musikvideos in der arabischen Musikindustrie einen Namen. Geprägt von ihrer Kindheit während des libanesischen Bürgerkriegs, zeigt sie in ihrer Arbeit alltägliche Aspekte des libanesischen Lebens und behandelt politische Themen wie Krieg, Armut und Feminismus. Mit ihrem dritten Regiewerk „Capernaum – Stadt der Hoffnung" (2018) wurde sie als erste weibliche arabische Regisseurin für den Oscar in der Kategorie bester fremdsprachiger Film nominiert.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Nadine Labaki als Regisseurin mit drei Titeln vertreten, allesamt Filme, keine Serienarbeiten. Die Titel stammen aus den Jahren 2007 bis 2018 und decken damit eine Spanne von elf Jahren ab: „Caramel" (2007), „Wer weiss, wohin?" (2011) und „Capernaum – Stadt der Hoffnung" (2018). Thematisch bewegen sich die Filme zwischen Drama, Komödie und Liebesfilm, wobei das Drama den durchgehenden Grundton bildet. Zwischen ihrem Geburtsjahr und dem ersten Titel liegen 33 Jahre, bis zum bislang letzten verzeichneten Werk sind es 44 Jahre.
Einordnung
Die drei Titel erhalten bei uns Bewertungen von 8,1, 7,4 und 6,9, im Schnitt also 7,5 von 10 – ein insgesamt gleichmäßig positives Bild ohne größere Ausschläge nach unten. Der höchste Wert entfällt auf „Capernaum – Stadt der Hoffnung", ihre zuletzt im Katalog verzeichnete Arbeit, während der früheste Titel, „Caramel", mit 6,9 die niedrigste Bewertung der drei erhält. Über den Zeitraum von elf Jahren zeigt sich damit eine leicht steigende Bewertungstendenz innerhalb ihrer bei uns gelisteten Filmografie.