Burning (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lee Chang-dong |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 148 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.280.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.591.038 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.899 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jong-su schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch und will eigentlich schreiben. Zufällig trifft er Hae-mi wieder, ein Mädchen aus seinem Heimatdorf. Sie bittet ihn, während ihrer Afrikareise ihre Katze zu füttern — eine Katze, die er nie zu Gesicht bekommt.
Von der Reise bringt sie Ben mit, einen jungen Mann mit Geld, dessen Herkunft niemand kennt. Ben erzählt beiläufig, er zünde ab und zu alte Gewächshäuser an. Als Hae-mi verschwindet, beginnt Jong-su, Ben zu beobachten. Der Film lässt bis zuletzt offen, ob er einer Wahrheit auf der Spur ist oder seiner eigenen Kränkung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Lee Chang-dong, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Oh Jung-mi. Für ihn war es die Rückkehr nach acht Jahren ohne Film.
Die Vorlage ist Haruki Murakamis Erzählung "Scheunenabbrennen" aus dem Band "Der Elefant verschwindet"; hinzu kommen Elemente aus William Faulkners gleichnamiger Erzählung von 1939.
Yoo Ah-in spielt Jong-su, Steven Yeun den Ben, Jeon Jong-seo die Hae-mi.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von September 2017 bis Januar 2018 in Paju in Südkorea, nahe der Grenze zu Nordkorea. Das Vorhaben hatte sich zunächst verzögert, weil zwischen dem japanischen Sender NHK und Murakami Streit über die Rechte bestand.
Der Film erzählt in ruhigem Tempo und verweigert jede Auflösung. Was tatsächlich geschehen ist, ergibt sich allein aus Andeutungen, die auch anders zu lesen wären.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere fand 2018 im Wettbewerb von Cannes statt. Dort gewann der Film den Preis der internationalen Filmkritik und erhielt in der Jurywertung von Screen International die höchste Punktzahl, die dort je vergeben wurde.
Die Kritik urteilte einhellig: 95 Prozent bei Rotten Tomatoes bei einem Schnitt von 8,6 von 10, 91 von 100 bei Metacritic.
Als südkoreanischer Oscar-Beitrag kam der Film als erster koreanischer Film überhaupt auf die Vorauswahlliste der neun besten fremdsprachigen Filme, wurde aber nicht nominiert. Hinzu kamen Preise der Kritikerverbände von Los Angeles und Toronto sowie ein Saturn Award.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yoo Ah-in als Lee Jong-su
- Steven Yeun als Ben
- Jeon Jong-seo als Shin Hae-mi
- Kim Soo-kyung als Yeon-ju
- Choe Seung-ho als Lee Yong-seok
- Moon Sung-keun als Lawyer
- Min Bok-gi als Judge
- Ban Hye-ra als Jong-su's Mother
- Cha Mi-kyung als Hae-mi's Mother
- Lee Bong-ryeon als Hae-mi's Sister
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Verfügbarkeit
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