Bumer (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Пётр Буслов |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-08-02 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (140 Stimmen) |
Worum es geht
Eine schwarze BMW-Limousine rast durch die nächtlichen Straßen Moskaus, irgendwo in den 90er Jahren. Sie ist mehr als ein Fahrzeug, sie ist ein Versprechen von Status und Kontrolle. Vier Freunde geraten durch eine Verkettung von Pech in kriminelle Machenschaften, aus denen es keinen Weg zurück zu geben scheint. In einer Welt ohne verlässliche Regeln bleibt ihnen nur der Wagen als letzter fester Punkt, und der treibt sie immer weiter aus der Stadt hinaus, in eine unwirtliche, gesetzlose Weite der russischen Landstraßen. Keiner der vier wollte töten, keiner wollte sterben – doch ihrem Schicksal müssen sie sich am Ende stellen. Wie diese Konfrontation ausgeht, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Pjotr Buslow. Zu sehen sind Sergei Gorobtschenko, Wladimir Wdowitschenkow, Andrei Merslikin und Maxim Konowalow in den Hauptrollen der vier Freunde.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Es geht nicht um kalkulierte Verbrecher, sondern um Männer, die unfreiwillig in Gewalt hineingezogen werden und deren Handeln stärker aus Verzweiflung als aus Berechnung entsteht. Die Reise weg von Moskau, hinein in eine offene, unübersichtliche Landschaft, spiegelt den Kontrollverlust der Figuren wider – der Wagen als einziger Halt wird zum Symbol für eine Freiheit, die zugleich in die Ausweglosigkeit führt. Dass die Besetzung ausschließlich aus vier männlichen Hauptdarstellern besteht, unterstreicht den Charakter einer geschlossenen Gruppe, die aufeinander angewiesen ist und sich gegenseitig immer tiefer in die Krise treibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das auf ein begrenztes, aber vorhandenes Publikum schließen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, der Film ist damit ein Zeitdokument einer bestimmten Phase des russischen Genrekinos, das Krimi- und Dramaelemente in einem unruhigen gesellschaftlichen Umfeld ansiedelt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sergey Gorobchenko als Petya 'Rama'
- Vladimir Vdovichenkov als Kostyan 'Kot'
- Andrey Merzlikin als Dimon 'Oshparennyy'
- Maksim Konovalov als Lyokha 'Killa'
- Yana Shivkova als Kat'ka
- Lyudmila Polyakova als Sobachikha
- Anastasiya Sapozhnikova als Nastya
- Vasiliy Sedykh als Demob
- Mikhail Lukashov als Young Cop
- Vladimir Sychev als Yeralash
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Verfügbarkeit
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