Bullitt (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Yates |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 42.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.337 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Bullitt, Leutnant der Mordkommission von San Francisco, erhält vom Politiker Walter Chalmers einen Auftrag: In einem Hotelzimmer soll er Johnny Ross bewachen, ein Mitglied der Mafia, das mit Geld der eigenen Organisation geflohen ist und bereit ist, gegen seine Bosse auszusagen. Alle Vorkehrungen sind getroffen, doch in einer Nacht nimmt Ross leichtfertig die Kette von der Tür. Zwei Killer dringen ein und verletzen sowohl den wachhabenden Beamten als auch den Zeugen schwer. Während Ross ins Krankenhaus gebracht wird, sieht Chalmers seine Gelegenheit schwinden und verlangt von Bullitt ein Schuldeingeständnis, allerdings vergeblich. Damit stehen von Beginn an zwei Gegner fest: die Auftragsmörder und der Auftraggeber im eigenen Lager.
Entstehungsgeschichte
Peter Yates übernahm die Regie, das Erscheinungsjahr ist 1968. In der Besetzung stehen Steve McQueen, Robert Vaughn, Jacqueline Bisset und Don Gordon, vier Namen für eine Konstellation aus Ermittler, politischem Gegenspieler, privatem Umfeld und Kollegen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi und Thriller kommen zusammen, und diese Reihenfolge beschreibt die Gewichtung gut. Der Fall selbst ist überschaubar, sein Reiz liegt darin, dass der Ermittler gegen Vorgesetzte und Erwartungen arbeitet, statt nur gegen Täter. Der Thrilleranteil entsteht aus dem Zeitdruck eines Zeugen, der nicht mehr sprechen kann, der Actionanteil aus der Notwendigkeit, ihm Verfolgende abzuschütteln. Eine Großstadt mit ihren Steigungen und Sichtachsen ist für beides der passende Schauplatz. Auffällig ist zudem, wie früh die Erzählung ihre Hauptfigur ins Unrecht setzt: Der Vorwurf trifft nicht die Täter, sondern den Beamten, der bewachen sollte. Damit steht der Ermittler von Beginn an in der Rolle dessen, der sich rechtfertigen muss.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl abgegebener Stimmen ergibt 7,2 von 10, einen soliden Wert im positiven Bereich. 58 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen nüchtern erzählten Polizeifilm, dessen Hauptfigur mehr durch Beharrlichkeit als durch Auftreten definiert ist. Dass sich nach so langer Zeit überhaupt eine vierstellige Zahl an Stimmen ansammelt, spricht für ein fortdauerndes Interesse.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve McQueen als Lt. Frank Bullitt
- Robert Vaughn als Walter Chalmers
- Jacqueline Bisset als Cathy
- Don Gordon als Lt. Delgetti
- Robert Duvall als Cabbie Weissberg
- Simon Oakland als Captain Sam Bennett
- Norman Fell als Captain Baker
- Georg Stanford Brown als Dr. Willard
- Justin Tarr als Eddy
- Carl Reindel als Detective Stanton
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Verfügbarkeit
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