Brubaker (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stuart Rosenberg |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-06-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 37.121.708 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Neuling trifft im Staatsgefängnis von Arkansas ein und wird eingereiht wie jeder andere Häftling. Niemand ahnt, dass dieser Mann Brubaker heißt und eigentlich der neue Direktor der Anstalt ist.
Was er in seinen Tagen als vermeintlicher Häftling sieht, geht weit über Nachlässigkeit hinaus. Die Korruption durchzieht die gesamte Anstalt, Misshandlungen gehören zum Alltag. Als Brubaker sich schließlich zu erkennen gibt und mit Reformen beginnt, stößt er auf Widerstand von allen Seiten. Besonders gefährlich wird es, als er darauf besteht, eine Reihe von Morden aufzuklären, die einige Jahre zuvor hinter den Mauern begangen wurden.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 1980 wurde von Stuart Rosenberg inszeniert. Robert Redford steht an erster Stelle der Besetzung; an seiner Seite stehen Yaphet Kotto, Jane Alexander und Murray Hamilton. Freigegeben ist das Werk ab zwölf Jahren, was für einen Stoff über Gewalt und Mord im Strafvollzug eine vergleichsweise niedrige Einstufung ist. Die Geschichte geht auf den realen Fall eines Gefängnisleiters zurück, der mit seinen Enthüllungen die politische Landschaft von Arkansas erschütterte.
Hinter den Kulissen
„Brubaker“ verbindet Krimi und Drama, und die wahre Begebenheit dahinter setzt den Rahmen. Die Kriminalhandlung liefert das Gerüst: ungeklärte Morde, ein System, das sie deckt, ein Ermittler, der von innen kommt. Das Drama liegt in der Frage, was ein Einzelner gegen eine verfestigte Struktur ausrichten kann.
Die Anlage mit der verdeckten Ankunft ist erzählerisch geschickt. Sie erlaubt es, die Zustände zunächst aus der Perspektive der Gefangenen zu zeigen, bevor der Konflikt auf die Ebene der Verwaltung und der Politik wechselt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung deutlich im positiven Bereich. Die Bewertungsbasis ist allerdings schmal und bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, was den Wert eher als Tendenz denn als gesichertes Urteil ausweist.
Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 46 Jahre. Der Film gehört damit zu den älteren Titeln des Gefängnisdramas, das Thema der institutionellen Gewalt hat seither aber nichts an Aktualität eingebüßt. Innerhalb des Krimigenres steht er für die Variante, in der nicht die Tat, sondern das System im Mittelpunkt steht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Redford als Brubaker
- Yaphet Kotto als Dickie Coombes
- Jane Alexander als Lillian
- Murray Hamilton als Deach
- David Keith als Larry Lee Bullen
- Morgan Freeman als Walter
- Matt Clark als Purcell
- Tim McIntire als Huey Rauch
- Richard Ward als Abraham
- Jon Van Ness als Zaranska
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Verfügbarkeit
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