Bread and Roses (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Loach |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-09-14 |
| Budget | 5.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 706.876 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maya, eine undokumentierte mexikanische Einwanderin, kommt über ihre Schwester Rosa zu einem Job als Gebäudereinigerin in Los Angeles. Die Arbeit ist nicht gewerkschaftlich organisiert, die Bedingungen entsprechend hart. Als Maya wiederholt Übergriffe und Schikanen ihrer Vorgesetzten erlebt, findet sie Gehör für die Argumente des Gewerkschaftsorganisators Sam Shapiro, der die Beschäftigten zum gemeinsamen Widerstand ermutigen will. Rosa hingegen sieht die Sache pragmatischer: Sie hat eine Familie zu versorgen und scheut die Konfrontation mit dem Management. Aus dieser unterschiedlichen Haltung entwickelt sich ein Riss zwischen den Schwestern, der die beiden vor eine grundsätzliche Entscheidung stellt, wie viel sie für Veränderung zu riskieren bereit sind.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2000 und wurde von Ken Loach inszeniert. In den Hauptrollen sind Pilar Padilla als Maya, Adrien Brody als Sam Shapiro, Jack McGee sowie Monica Rivas als Rosa zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama deutet auf eine Erzählweise hin, die den Ernst der Arbeitsbedingungen nicht ausblendet, aber Raum für Alltagsmomente und menschliche Zwischentöne lässt. Im Zentrum steht ein Konflikt, der nicht zwischen Held und Gegenspieler verläuft, sondern zwischen zwei Schwestern mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Risikobereitschaften. Dass die Geschichte aus der Perspektive einer undokumentierten Arbeiterin erzählt wird, verschiebt den Blick von den Organisatoren hin zu jenen, die die Konsequenzen eines Arbeitskampfes direkt zu tragen haben. Die Anlage der Handlung als Familienkonflikt neben dem Arbeitskonflikt gibt dem Stoff eine private Dimension, die über eine reine Milieuschilderung hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit vor vielen aktuellen Debatten um Arbeitsrechte und Migration einordnet, ohne dass sich seine Thematik dadurch erledigt hätte. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama nimmt er eine Position ein, die soziale Realität ernst nimmt, ohne auf reine Anklage zu setzen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Pilar Padilla als Maya
- Adrien Brody als Sam Shapiro
- Jack McGee als Bert
- Monica Rivas als Simona
- Frankie Davila als Luis
- Lillian Hurst als Anna
- Maria Orellana als Berta
- Melody Garrett als Cynthia
- Elpidia Carrillo als Rosa
- George López als Perez
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Verfügbarkeit
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