The Wind That Shakes the Barley (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Loach |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-06-23 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.903.165 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (928 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Damians Weg schien festgelegt: eine Laufbahn als Mediziner, das Zugticket nach London bereits gelöst. Dann wird der junge Ire Zeuge eines Mordes, den die britische Armee begeht, feige und ohne Not. Von diesem Augenblick an zählt die geplante Zukunft nichts mehr. Damian schließt sich der Bewegung an, die sein Bruder anführt, und aus dem angehenden Arzt wird ein Revolutionär. Die Gruppe zieht in den Krieg, für das eigene Land und für eine Gerechtigkeit, die sie sich selbst verschaffen will. Schonungslos gehen die Kämpfer dabei vor, gegen den Feind wie gegen sich selbst. Getragen werden sie von einer verarmten, ausgehungerten Bevölkerung, die mit Rat, Tat und Waffen zur Seite steht. Doch je länger der Kampf dauert, desto deutlicher erkennen beide Brüder, wie wenig Aussicht auf Erfolg er hat – und wie weit ihre Ansichten inzwischen auseinandergehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2006 und wurde von Ken Loach inszeniert. Zur Besetzung gehören Cillian Murphy, Pádraic Delaney, Liam Cunningham und Orla Fitzgerald.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm greifen hier ineinander, und die Reihenfolge ist aufschlussreich: Der Krieg liefert die äußere Lage, das Drama die eigentliche Bewegung. Erzählt wird nicht von Feldzügen, sondern von einem Mann, der eine Entscheidung trifft, und von einer Brüderbeziehung, an der sich die Folgen dieser Entscheidung ablesen lassen. Die Anlage sieht vor, dass der gemeinsame Gegner die Gruppe zunächst zusammenhält – und dass diese Klammer nicht ewig trägt. Dass die Bevölkerung als Mitträgerin des Kampfes auftritt, verschiebt den Blick vom Heldentum zur Frage, wer die Lasten trägt.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen sind ein deutlich überdurchschnittlicher Wert, der jedoch auf einer kleinen Grundgesamtheit beruht. 20 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film im Kriegsdrama dort einzuordnen, wo die Perspektive konsequent unten bleibt: bei denen, die kämpfen, statt bei denen, die entscheiden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cillian Murphy als Damien
- Pádraic Delaney als Teddy
- Liam Cunningham als Dan
- Orla Fitzgerald als Sinead
- Mary O'Riordan als Peggy
- Mary Murphy als Bernadette
- Laurence Barry als Micheail
- Damien Kearney als Finbar
- Frank Bourke als Leo
- Myles Horgan als Rory
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Verfügbarkeit
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